Übersicht
Collelongo ist ein malerisches Bergdorf in den Abruzzen, das im Herzen des Vallelonga, des früheren Valle Transaquana, zwischen den Wäldern und Bergen des Apennins an der Grenze zum Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise liegt. In diesem Tal hat eine wilde und manchmal unzugängliche Natur seit Jahrhunderten die Geheimnisse der Zivilisationen bewahrt, die es bevölkert haben: von den prähistorischen bis zu den italischen Siedlungen, von den Überresten aus der Römerzeit bis zu jenen aus dem Mittelalter, die leider teilweise durch das heftige Erdbeben zerstört wurden, das 1915 die Marsica erschütterte. Heute ist Collelongo sowohl aufgrund seines archäologischen Erbes als auch seiner geografischen Lage innerhalb des geschützten Gebietes des Nationalparks Abruzzen ein wichtiges Touristenziel. Die bedeutende Höhenentwicklung des Gebiets von 850 bis über 1.600 Metern über dem Meeresspiegel ermöglicht umfangreiche weite Aus- und Einblicke in die Natur, die aufgrund einer vielfältigen Flora und Fauna von erheblichem biologischem und landschaftlichem Interesse sind. Im Dorf Collelongo hat sich die typische Architektur mit den Backsteinhäusern und den Holzportalen sowie den winzigen Gassen, die hinauf und hinab führen, erhalten, hier finden Sie die klassischen Charakteristika kleiner mittelalterlicher Städte: die Stadtmauern, die Stadttore, den Turm, den Platz und die Hauptkirche.
Für weitere Informationen: Besuch des Archäologischen Stadtmuseums (MAC) und, für zeitgenössische Kunst, des Casa-Museo di Luciano Ventrone.