Gourmet-Reise in die Toskana, auf einer Entdeckungsreise in die Artenvielfalt
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Die grüne Hügellandschaft, die vom ikonischen goldenen Licht der Toskana umschmeichelt wird, ist nicht nur eine Freude für Augen und Geist, sondern auch eine Fundgrube für saftige Gaumenfreuden, die sogenannten Sigilli.
So wird eine Reise in die Toskana zu einer geschmacklichen Entdeckungsreise typischer Produkte, die mit den Geschichten der Personen verbunden sind, die mit Liebe und Sorgfalt das Land und die Traditionen bewahren. Die Landwirte der Campagna Amica, einer Stiftung zur Förderung der Vorzüglichkeit und der biologischen Vielfalt der italienischen landwirtschaftlichen Versorgungskette, die Tag für Tag dafür sorgen, dass die authentischsten und köstlichsten Aromen der Region überleben.
Inmitten grüner Hügel, weißer Bauernhäuser, märchenhafter Wälder und kleiner Dörfer, die es zu entdecken gilt, ist die Toskana ein Reiseziel, das sowohl vor als auch während des Essens zu begeistern weiß.
Von der Cinta Senese zu den Pecorinos ist das Schlagwort: Geschmack
Noch heute pflegen und bewirtschaften Landwirte und Züchter die toskanischen Böden wie einst, was zu einigen der beliebtesten lokalen Spezialitäten führt.
Im Rathaus von Siena befindet sich ein von Lorenzetti signiertes Fresko mit dem Titel „Die gute Verwaltung“. Es zeigt einen Bauern auf dem Weg zur Stadt, der ein schwarz-weißes Schwein bei sich führt: die Cinta Senese. Genießer sollten hier einen Halt einlegen, wo das köstliche Fleisch, das von Schweinen aus Freilandhaltung stammt, zu den typischen toskanischen Produkten gehört, die man unbedingt probieren sollte. Von Wurstwaren bis zu Speck, von frisch gegrilltem Fleisch bis zu Schweinebraten, das Fleisch der Cinta Senese hat hervorragende organoleptische Eigenschaften und einen köstlichen Geschmack.
Die Reise zur Entdeckung der toskanischen Gaumenschätze muss auch unbedingt drei besondere Pecorinos beinhalten. Typisch für die Landschaft rund um Arezzo ist der Crudo Abbucciato, ein Schafskäse aus Rohmilch mit dunkler Rinde, den die Kamaldulensermönche bereits im 11. Jahrhundert genossen. Der Pecorino aus Rohmilch aus Pistoia mit seinem weichen, weißen Teig wird stattdessen aus Kuhmilch und Schafsmilch hergestellt und hat je nach Jahreszeit einen anderen Geschmack. Im Sommer ernähren sich die Tiere auf der Alm von frischem Gras und der Käse ist fettiger und schmackhafter, während sie im Winter Heu fressen und der Käse einen zarteren Geschmack hat. Es zahlt sich auf jeden Fall aus, ihn zu jeder Jahreszeit zu probieren! Der Pecorino delle Balze Volterrane schließlich wird aus roher sardischer Schafsmilch mit pflanzlichem Distellab hergestellt und in Höhlen gereift: das Ergebnis ist köstlich.
Bohnen, Tomaten und Aglione: die pflanzlichen Produkte in der Toskana sind wunderbar
Bei einer Gourmetreise in die Toskana dürfen die Bohnen natürlich nicht fehlen. Man beginnt mit der Zolfino-Bohne, die auch Fagiolo del Cento genannt wird, weil sie nach einer alten Tradition, die mit dem Zyklus der Jahreszeiten zusammenhängt, am 100sten Tag des Jahres gesät wird. Es handelt sich um eine fast verschwundene Hülsenfrucht, die von den Bauern von Loro Ciuffenna wiederentdeckt wurde. Sie hat fast keine Schale, was sie sehr bekömmlich macht.
Seit mehr als 150 Jahren wird die Venanzio-Bohne in der Gemeinde Murlo in der Provinz Siena angebaut. Probieren Sie sie als Suppe oder als Zugabe zu Gemüsesuppen. Die Piattella Pisana, eine weiße Bohne, die im unteren Tal des Flusses Arno, zwischen Pisa und Cascina wächst, müssen Sie unbedingt frisch probieren.
Ihre Gourmetreise in die Toskana ist nicht komplett, ohne die Perina Spitztomaten aus dem Tiberinatal mit ihrem saftigen Herz probiert zu haben, die im Sommer reifen. Auch unbedingt zu probieren, der Aglione della Valdichiana, der zwischen den Provinzen Arezzo, Siena und Perugia angebaut wird, und süßer und viel weniger invasiv ist als Knoblauch. Probieren Sie ihn mit den Pici (Pasta), eine Köstlichkeit.