Übersicht
Oben auf einer steilen Treppe mit 250 Stufen ist der Dom von Modica der perfekte visuelle Abschluss eines „vertikalen“ touristischen Weges, um eine Stadt zu entdecken, die ständig nach oben strebt. Da der Architekt Rosario Gagliardi (derselbe Architekt, der den Dom S. Giorgio di Ragusa Ibla entworfen hat, dem er tatsächlich sehr ähnlich sieht) die Geografie des Ortes gut kannte, konnte er bei der Gestaltung der Fassade nur einen 60 Meter hohen Turm wählen, um die städtische Landschaft von Modica, die aus vielen Höhen und Tiefen besteht, mit zusätzlicher Vertikalität zu krönen.
Das Innere mit fünf Schiffen ist reich an Kunstwerken: Auf dem Hauptaltar befindet sich ein Flügelaltar von Bernardino Niger, in der linken Kapelle eine Statue der Madonna della Neve von Giuliano Mancino und Bartolomeo Berrettaro, während sich im äußersten rechten Kirchenschiff am zweiten Altar eine Assunta von Filippo Paladino befindet. Bemerkenswert ist auch die Sonnenuhr, die auf dem Boden des Querschiffs zu sehen ist. Die Szenerie, die um diesen Protagonisten der sizilianischen Architektur herum gebaut wurde, unterstreicht die schlanke Schönheit dieses Meisterwerks des sizilianischen Spätbarocks.