Vom 19. März bis zum 12. Juli 2026 findet im Palazzo della Meridiana in Genua die Ausstellung „Futurismo“ mit Werken von Balla, Prampolini, Depero und vielen anderen statt. Kuratiert von Simona Bartolena und Armando Fettolini und gefördert vom Verein Associazione Amici di Palazzo della Meridiana – APS, konzentriert sie sich auf die beiden Aspekte der zweiten Phase des Futurismus: seine Vielseitigkeit in den unterschiedlichsten Disziplinen und seine Verbreitung in Ligurien. Drei Themenbereiche:
1. Ein anderer Futurismus: Einführung in den zweiten Futurismus. Als die Avantgarde von Marinetti weit verbreitet wird und ihr Ausdruck zweifellos die Aeropittura ist, sind die ausgestellten Künstler: Enrico, Prampolini, Fillia, Gerardo Dottori, Tato, Barbara und ein junger Bruno Munari.
2. Ein futuristisches Universum: mehr als fünfzig Plakate in den unterschiedlichsten Ausdrucksformen, vom Kino bis zur Literatur, von der Musik bis zum Theater, von der Küche bis zur Skulptur. Zu sehen sind die Skizzen für die angewandte Kunst von Giacomo Balla, Intonarumori von Luigi Russolo, die visionären Werke von Fortunato Depero und eine lange Reihe von Plakaten, Büchern und Verlagsprodukten. Aber auch die Keramik von Albissola, mit der Schlüsselfigur Tullio Mazzotti, und die Wandteppiche von MITA, mit den Skizzen von Fortunato Depero und Francesco di Cocco.
3. Ligurien: Land des Futurismus: 1915 feierte Filippo Tommaso Marinetti Genua und bezeichnete es als „die futuristische Stadt par excellence“. Von La Spezia, dem Sitz avantgardistischer Experimente und des berühmten Preises, über Albisola, dem Zentrum der bekannten Keramikmanufaktur unter der Leitung von Tullio Mazzotti, und Savona, wo Farfa arbeitete, bis hin zur Gruppo Artisti Genovesi Sintesi von Alf Gaudenzi, Libero Verzetti und Kollegen.
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