Surfen in Ligurien: 5 Spots an der Küste
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Wir stellen Ihnen 5 Surfspots an der gesamten ligurischen Küste vor, an denen sich die besten Wellen brechen. Einige sind nur zu Fuß über unwegsame Felspfade zu erreichen, andere hingegen leichter zu finden.
Alle lohnen jedoch auf jeden Fall einen Besuch!
Bogliasco, wie in den 1970er Jahren
Etwa 10 Kilometer westlich von Genua liegt das Dorf Bogliasco, ein ganz besonderer Spot für Surfenthusiasten: Hier entdeckten in den frühen 1970er Jahren die Pioniere des Surfsports die bis dato praktisch noch unbekannte Disziplin für sich.
Die sogenannte Line-up genannte Stelle in der Brandung, wo sich die Surfer positionieren, um im geeigneten Moment aufzustehen und ins Wellental hinunter zu rauschen, befindet sich an der äußersten Spitze des Yachthafens.
Recco: Ein Paradies für Anfänger
Nicht weit von Bogliasco entfernt, ist Recco ein ideales Ziel nicht nur für erfahrene Surfer, sondern vor allem für Anfänger. Die hohe Frequenz kleiner Wellen vereinfacht das Manövrieren und ist ideal, um sich mit dem Board vertraut zu machen. Im ligurischen Dorf gibt es auch die größte Surfschule Italiens, die Blackwave Surf School und das Surffestival, ein Fest, das zwischen Mai und Juni gefeiert wird, bei dem die besten Athleten der Branche gegeneinander antreten.
Varazze: Warten auf den Südwestwind
Der beliebteste Surfspot an deri Riviera di Ponente ist : Varazze. Hier finden Surffans besonders im Spätherbst und Winter die idealen Bedingungen, um sich in den Wellen zu vergnügen. Wenn der Südwestwind weht, wird die Lust, die imposanten Wellen zu reiten, unwiderstehlich und verlockt zahlreiche Wasserakrobaten.
Levanto: Wo die Wellen 4 Meter überschreiten
Nur einen Steinwurf vom Nationalpark Cinque Terre entfernt befindet sich die Bucht von Levanto, in der die Wellen eine Höhe von 4 Metern erreichen. Daher verwundert es kaum, dass der Ort eines der begehrtesten Ziele für Wellenjäger ist. Hier gibt es zahlreiche Spots, deren Eigenschaften je nach Beschaffenheit des Meeresbodens variieren. Winde und Gezeiten diktieren die Bedingungen des Meeres: Die günstigsten sind der Südwestwind und der Mistral, aber die Surfer lassen sich auch nicht entmutigen, wenn der Scirocco-Südwind weht.
Lerici: Die Venere Azzurra des Surfens
Zunehmend von Surfern besucht ist schließlich das charmante Dorf Lerici, im Golf von La Spezia. Die sogenannte Venere Azzurra gehört zu den meistbesuchten Orten in Ligurien im Winter, insbesondere bei starken Stürmen, wenn der Südwestwind auf die Riviera di Levante trifft. Für den Schutz des Strandes sorgt ein robuster Damm.