Übersicht
Eine lange Einsamkeit hat das Cilento, das noch heute eine Welt für sich ist, im Laufe der Jahrhunderte intakt erhalten. Die mächtige Natur und die reiche Artenvielfalt waren die Gründe, warum das Gebiet 1995 unter Umweltschutz gestellt wurde. Es erstreckt sich vom schroffen Alburni-Gebirge bis zu den zerklüfteten Küsten und von der Piana del Sele bis zur Grenze zur Basilicata. Aber der Nationalpark Cilento Vallo di Diano e Alburni beherbergt auch die archäologischen Stätten von Velia und Paestum und die immense und wunderschöne Kartause von Padula. Es ist kein Zufall, dass die UNESCO den Park 1998 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen hat. Ein Land der starken Kontraste, in dem sich Olivenhügel im Kobaltblau des Tyrrhenischen Meeres spiegeln und sich mit schroffen Bergen und stürmischen Bächen vereinen. Wo die Macchia mit den Kastanienwäldern koexistiert. Wo es zweihundert Karsthöhlen gibt, die bereits in der Jungsteinzeit bewohnt waren. Wo sich sandige Küsten mit sehr kleinen Kiesbuchten abwechseln. Hier gibt es eine sehr reiche Flora. Zu den repräsentativsten Arten gehören die Aleppo-Kiefer und die Primel von Palinuro. Sie blüht zwischen den Felsen in der Nähe des Meeres und ist das Symbol des Parks. Dieses Gebiet ist auch ein idealer Lebensraum für Wildkatzen und Wölfe, für Steinadler und Apenninhasen. In den Wasserläufen tummeln sich Ottern und Salamander.
Provincia di Salerno, Italia