San Donato di Ninea – Policastrello – Wallfahrtsort Pettoruto – Grotte der Monaca
Wir beginnen unsere Route mit der bergigsten und schwierigsten Strecke, die erhebliche Höhenunterschiede aufweist, welche uns jedoch mit ihren atemberaubenden Ausblicken belohnen werden.
Von San Donato di Ninea (658 m), vorbei an Policastrello, einer alten Festungsstadt (Polis-Castron) mittelalterlichen Ursprungs, die etwa 400 m über dem Meeresspiegel liegt, erreicht man in Kürze San Sosti (360 m), ein Dorf, das den Fernwanderweg Sentiero Italia U29 kreuzt. Auf der SP125 erreicht man nach 3,7 km den wunderschönen Wallfahrtsort der Madonna del Pettoruto. Diese hoch verehrte Kultstätte befindet sich in einer wunderbar unwegsamen Lage an den Hängen des Orsomarso auf einer Höhe von 600 m über dem Meeresspiegel und zieht seit der Mitte des 15. Jahrhunderts von überall Gläubige an. Von hier aus erstreckt sich der Blick über grandiose Aussichten, die Authentizität vermitteln.
Nach der Rückkehr nach San Sosti geht es weiter nach Sant'Agata di Esaro und von hier aus erreicht man in kurzer Zeit die Grotte der Monaca und die des Thesaurus sowie die nahe gelegenen prähistorischen Bergwerke, die zu den ältesten Zeugnissen des Bergbaus in Europa gehören.
Sant'Agata di Esaro – Ferramonti – Bisignano
Von Sant'Agata di Esaro aus folgt die Route der SP263 bis zur Ortschaft Scivolenta und weiter auf der SP115 in Richtung Malvito.
An der Kreuzung mit dem Radweg Ciclovia dei Parchi fährt man bei Kilometer 10 weiter in Richtung Pianette di Roggiano auf der SP123. Hier radelt man weiter bergab am Fluss Esaro entlang und umgeben von zahlreichen Weinbergen und Olivenhainen dieser sanften und fruchtbaren Gegend.
Hinter Roggiano Gravina geht es über die SP270 weiter bis nach Ferramonti di Tarsia in Höhe von 60 m über dem Meer. Nach einem Besuch des Museums der Erinnerung nimmt man eine lange, ebene Strecke und steigt sanft hinauf bis zum historischen Zentrum von Bisignano (304 m), dem Sitz einer der ältesten Diözesen Kalabriens, des Wallfahrtsorts des Heiligen Humilis mit seinen Vierteln der Töpfer und Geigenbauer.