Im Naturpark des Ticino, zwischen Reisfeldern und Naturoasen
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In dieser beruhigenden Landschaft, die typisch für das Umland von Pavia ist, sind die Natur eine kraftvolle Erholung von Körper und Geist und das von der Gegend gebotene Schauspiel, insbesondere in der Region Lomellina, allein schon die Reise wert.
Naturoasen und antike Pfade
Wenn man nur noch den Gesang der Vögel hört, der die Stille der ruhigen Naturoase durchbricht, befindet man sich im Park des Ticino-Tals, einem Schutzgebiet, das sich nur einen Steinwurf vom Flussufer entfernt erstreckt. Während Sie Ihren Weg fortsetzen, wird Ihr Blick von alten Türmen, Burgen, heiligen Gebäuden und auch so manchem daherkommenden Tier angezogen, denn der Park bietet vielen Arten einen perfekten natürlichen Lebensraum.
Haben Sie schon einmal ein Reisfeld gesehen?
Der Tessin ist ein Reisanbaugebiet dank der besonders günstigen Klimabedingungen: Eine warme, feuchte Umgebung ist ideal, um eine gute Getreidequalität zu erzielen, wobei die die umfangreiche Verfügbarkeit von Wasser für die Bewässerung in dem Gebiet ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Wenn Sie noch nie ein Reisfeld erlebt haben, wird es Sie sicherlich faszinieren, zu sehen, wie Reis angebaut und produziert wird, bevor er auf den Tisch gelangt. Es ist auch kein Geheimnis, dass Reis seit mehreren Jahrhunderten ein starkes Identitätsmerkmal dieser Region darstellt.
In der Mailänder Region begann der Anbau im Jahr 1475 und soll von Galeazzo Maria Sforza eingeführt worden sein, zunächst nur in den herzoglichen Parks, später auch in den übrigen Gebieten. Das hat die Landwirtschaft in diesem Teil Italiens dauerhaft verändert und die Bedeutung der Produktion nahm ständig zu.
Mit dem Fahrrad entlang des Ticino-Flusses
Der Ticino-Park, der auch der größte Flusspark Europas darstellt, ist nicht nur in einen Kontext großer landwirtschaftlicher Berufung eingebettet, sondern auch reich an biologischer Vielfalt. Wenn Sie Pflanzen lieben, können Sie sich damit vergnügen, herauszufinden, welche Sorten es dort gibt. Weiden, Pappeln, Kastanien- und sogar Holunderbäume. Die Abfolge von Feldern und kleinen Wasserläufen hat auch für einen Wechsel von Wiesen sowie Eichen- und Erlenwäldern gesorgt. Die ideale Weise, das Gebiet gut zu erkunden, ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad, denn dabei kann man die Hektik und die Verpflichtungen des Alltags vergessen.
Auf den kilometerlangen Wegen und Pfaden umgibt Sie die typische Landschaft der Po-Ebene, deren natürliche Süßwasserquellen den Reisanbau begünstigen und den Wiesen eine herrlich grüne Farbe verleihen. Eine erholsamer Mikrokosmos, den man ebenfalls in einem langsamen Tempo erleben sollte. Um unmittelbar der Natur und sich selbst zu begegnen.