Übersicht
Das Museum für ligurische Archäologie bietet eine große Auswahl an Entdeckungen, die es Ihnen ermöglichen, in eine historische Perspektive des antiken Liguriens einzutauchen. Von den Bären, die vor 80.000 Jahren während der strengen Winter der letzten Eiszeit in unseren Höhlen lebten, bis zu den Fundamenten der wichtigsten römischen Städte Liguriens, darunter Genua. Der Rundgang erstreckt sich über zwei Ebenen und die jüngste Erweiterung hat zur Einführung zahlreicher didaktischer Instrumente geführt. Zu den wichtigsten Entdeckungen gehören die am besten erhaltenen paläolithischen Gräber Europas, die etwa 24.000 Jahre alt sind. Eine davon ist als Grab des „Principe delle Arene Candide“ bekannt, aufgrund des außergewöhnlichen Reichtums der Grabbeigaben. Sie können auch die Zeugnisse der ersten bäuerlichen Zivilisationen des Neolithikums sowie die Überreste der ersten Metallurgie in Ligurien bewundern. Darüber hinaus sind zahlreiche Ausstattungen der großen Nekropole ausgestellt, die unter der Via Venti Settembre gefunden wurde und vermutlich auf die ersten Bewohner von Genua zurückgeht, das im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde. Die in Bronze gravierte Tafel des Polcevera zeigt die erste Rechtsurkunde Liguriens. In der Ausstellung finden wir auch Skulpturen, Inschriften, Büsten und Köpfe aus der Römerzeit aus Genua und den ligurischen Städten sowie den ägyptischen Saal mit dem Sarkophag und der Mumie des Priesters Pasherienaset, zu dem kürzlich die Grabstatue hinzugefügt wurde, die von der E. Garrone-Stiftung zur Verfügung gestellt wurde.