Übersicht
Das Nationale Archäologische Museum von Pontecagnano ist nach den „Grenzland-Etruskern“ benannt und beherbergt Zeugnisse, die in den villanovianischen und kampano-etruskischen Nekropolen von Pontecagnano gefunden wurden. Es handelt sich um ein wertvolles Kulturerbe, das größtenteils aus Funden aus den 9000 Gräbern besteht, die im Laufe von fünfzig Jahren im Gebiet der Nekropole von Pontecagnano entdeckt wurden. Die Ausstellung ist in chronologische Abschnitte unterteilt, die die Epochen von der Äneolithik bis zur Römerzeit dokumentieren und Einblicke in die Stadt, die Nekropolen, die Heiligtümer und die handwerklichen Produktionen bieten. Ein besonders wichtiger Abschnitt ist derjenige, der den Adligen der orientalisierenden Epoche (8.–7. Jahrhundert v. Chr.) gewidmet ist, da einige Gräber aufgrund der Zusammenstellung und Qualität der Bestattungsgegenstände als „fürstlich“ bezeichnet wurden.