Übersicht
Das Gebiet des Val Trebbia umfasst drei Regionen: Ligurien, die Lombardei und die Emilia-Romagna. Der Fluss Trebbia, von dem das Tal mit seiner seltenen landschaftlichen Schönheit seinen Namen hat und in einigen Abschnitten noch sehr wild ist, entspringt in der Provinz Genua, am Monte Prelà. Das Gebiet zwischen dem ligurischen und dem emilianischen Apennin ist zweifellos das faszinierendste, wo der 110 km lange Fluss seine charakteristischen „Anse“ bildet: tiefe Schluchten, die im Laufe der Jahrtausende vom Wasser gegraben wurden. Und gerade in Bezug auf die Schleifen des Trebbia ist der Blick von der Panoramaterrasse in Brugnello, „dem Dorf der Künstler“, spektakulär: Es wird so genannt, weil Straßen und Häuser von zahlreichen Künstlern renoviert wurden, die es dann bewohnten. Aber das Aushängeschild des Val Trebbia ist zweifellos Bobbiomit seinem mittelalterlichen Zentrum. Sehenswert ist hier die Abtei San Colombano, deren Gründung auf das Jahr 614 n. Chr. zurückgeht und die zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde: die Kreuzgänge sind wunderschön. Schließlich eine Erwähnung der Ponte Gobbo oder „Teufelsbrücke“: Laut der Forscherin Carla Glori ist sie die Brücke, die hinter der Mona Lisa von Leonardo da Vinci abgebildet ist. Erwähnenswert sind auch das Dorf Rivalta mit seiner Burg, in der die Schwester von Königin Elisabeth residierte, und die kleinen Dörfer, die die Hügel von Piacenza säumen: Unter anderem empfehlen wir Ottone mit seiner Mühle Mulino dei Principi und Cerignale, ebenfalls mittelalterlich, umgeben von Wäldern und Quellen von seltener Schönheit.
Val Trebbia, 29026 Ottone PC, Italia