Etwa eine Stunde von Bologna entfernt, im authentischen Herzen des Bologneser Apennins, liegt der See von Castel dell’Alpi, der durch seine Geschichte und Schönheit beeindruckt. Der See ist heute bei Wanderern und Familien sehr beliebt. Er entstand im Februar 1951, als sich ein großer Erdrutsch vom linken Hang des Tals löste, den nur sechs Kilometer langen Bach Savena blockierte und so einen einzigartigen natürlichen Stausee schuf.
Das Ereignis war dramatisch: Das ursprüngliche Dorf Castel dell’Alpi, das direkt am linken Flussufer lag, wurde vollständig zerstört. Wie durch ein Wunder blieben die Kirche San Biagio und ihr Glockenturm erhalten. Heute sind sie stille Zeugen der Vergangenheit dieses Ortes. Das Dorf wurde teilweise auf der gegenüberliegenden Uferseite wieder aufgebaut. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf den See, der im Laufe der Zeit zu einem der beliebtesten Sommerreiseziele der gesamten Region geworden ist.
In der Umgebung können Sie kleine historische Dörfer wie Picervara, Valdirosa, La Ca’ und La Fossa entdecken. Sie sind wie Schatztruhen aus Stein und erzählen vom Leben in den Bergen vergangener Zeiten.
Castel dell’Alpi ist auch geografisch ein besonderer Ort: Es ist der einzige natürliche See in der Provinz Bologna. Die anderen bekannteren Stauseen – Suviana, Brasimone und Santa Maria – sind hingegen alle künstlich angelegt.
Seit 2024 gibt es einen weiteren Grund, den See zu besuchen: Hier wurde eine „Big Bench“ installiert – die 337. Riesenbank des internationalen Big Bench Community Projects und die erste offizielle im Gebiet von Bologna. Sie bietet den perfekten Aussichtspunkt, um Fotos zu machen, die Landschaft zu genießen und sich wieder wie ein Kind zu fühlen.
Für Stempelsammler gibt es auch einen Ausweis für die Route: Für jede besuchte „Panchina“ (Bank) gibt es einen neuen Stempel und eine neue Erinnerung, die man seiner Reise hinzufügen kann – einschließlich der „Panchina“ in Castel dell’Alpi.
40048 San Benedetto Val di Sambro BO, Italien