Übersicht
Das Königsschloss von Sarre, eines der bekanntesten Wahrzeichen des Aostatals, blickt von einem Hügel aus auf die Aosta-Ebene. Der Zentralkörper des Gebäudes ist schlicht und harmonisch dekoriert und wird in der Mitte von einem großen viereckigen Turm überragt. Rundherum erstrecken sich die für diesen Teil der Alpen typischen steilen landwirtschaftlichen Terrassen, die oft mit Weinbergen bepflanzt sind, aber ebenso oft mit Obstbäumen bedeckt sind, die ausgezeichnete Äpfel und andere Produkte liefern.
Das Schloss existierte bereits seit dem 12. und 13. Jahrhundert und wurde im Jahr 1869 vom König von Italien Viktor Emanuel II. erworben, weshalb es nunmehr mit dem Adjektiv „königlich“ versehen ist.
Die Herrscherdynastie der Savoyer kam nach Sarre, um hier angenehme Ferien zu verbringen und vor allem die edle Kunst der Jagd zu praktizieren. In Erinnerung an die starke Verbindung des Ortes mit der Jagdtradition ließen die piemontesischen Könige das heute überraschendste Ambiente im Inneren des Schlosses einrichten: einen großen Salon, an dessen Wänden Dutzende von Jagdtrophäen hängen. Das gesamte Schloss ist geschmackvoll eingerichtet: Die Besucher können Porträts, Erinnerungsstücke, Fotografien und Gegenstände aller Art aus dem Besitz des Hauses Savoyen bewundern.