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Von gewerblicher Nutzung zum Ausgehort
Der ehemalige Getreidemarkt in Brescia ist ein Beispiel für die erfolgreiche Sanierung eines alten Raums, der heute umgebaut und zu einem bedeutenden Punkt der Stadt geworden ist.
Der Bau des Getreidemarktes (Mercato dei Grani), der ursprünglich „Il Granarolo“ genannt wurde, geht auf das Jahr 1820 auf dem Piazzale Arnaldo zurück. Das 112 Meter lange und 15 Meter breite Gebäude im neoklassischen Stil wird von einem dreieckigen Giebel überragt und verfügt über eine lange Veranda mit 20 Säulen und Rundbögen. Dieser Raum ist den Brescianern traurigerweise bekannt, weil er während der zehn Tage von Brescia im Jahr 1849 und eines Attentats in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts Schauplatz von Zusammenstößen war.
Die Sanierung dieses Ortes erforderte umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die zur Erneuerung von Tausenden von Quadratmetern zwischen dem Erdgeschoss, dem ersten Stock und dem Untergeschoss führten. Dank des Projekts sind heute der Piazzale Arnaldo und der ehemalige Getreidemarkt einer der wichtigsten Treffpunkte der Stadt, an dem sich junge Menschen in den zahlreichen Bars und Restaurants versammeln oder am lebhaften Nachtleben von Brescia teilnehmen.