Übersicht
Das historische Zentrum von Pieve di Teco im Arroscia-Tal, etwas nach der Hälfte der Strecke, ist gut erhalten. Im Mittelalter war Pieve eine Festung in der feudalen Organisation des Tals, an der Kreuzung der „marenche“-Straßen (d. h. vom Meer kommend), wo die herrschende Familie Clavesana ihre eigene Burg errichtete, von der nur noch wenige Reste auf einem Sporn auf dem Bergrücken zu sehen sind.
Das Zentrum der Stadt ist der Corso Mario Ponzoni, eine Straße mit Arkaden aus dem 16. Jahrhundert, an deren Ende sich zwei kleine Plätze befinden. Auf einem der beiden Hügel erhebt sich die imposante Stiftskirche S. Giovanni Battista aus dem 18. Jahrhundert: Sie wurde an der Stelle einer älteren gotischen Kirche erbaut, von der im Inneren noch ein schönes Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert erhalten ist.
Am Rande der Altstadt, in Richtung des Flusses Arroscia, erhebt sich die ehemalige Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert, die Madonna della Ripa, die heute ein Kunstmuseum beherbergt und für Liebhaber der lokalen sakralen Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts von großem Interesse ist. Auf der gegenüberliegenden Seite, in der Verlängerung der Piazza Borelli, beherbergt das ehemalige Augustinerinnenkloster das kleine Museo delle Maschere di Ubaga (Museum der Ubaga-Masken), in dem zeitgenössische Künstler, darunter einige bekannte Persönlichkeiten, das alte ligurische Konzept der „Ubagu“ in Form von Masken neu interpretiert haben: undurchdringliche und unwirtliche Orte an der Grenze zwischen der sonnigen und der dunklen Welt.
18026 Pieve di Teco IM, Italia