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Seltenes Beispiel des florentinischen Barocks
Der als eines der seltensten und prestigeträchtigsten Beispiele des florentinischen Barockstils bekannte Palazzo Corsini, auch „al Parione“ genannt, liegt am gleichnamigen Lungarno Corsini 10. Das Gebäude wurde 1649 von Maria Maddalena Machiavelli, der Frau des Marchese Filippo Corsini, vom Großherzog Ferdinando II de'Medici erworben und erstreckt sich über drei Hauptgebäude, die um den großen Innenhof herum angeordnet sind und über ein großes Portal mit dem Familienwappen zugänglich sind.
Im Erdgeschoss befindet sich eine schöne künstliche Höhle, während man über die prunkvolle Treppe, die mit neoklassizistischen Statuen geschmückt ist, in die Beletage gelangt. Zahlreiche Räume sind mit Fresken bemalt und mit Originalmöbeln ausgestattet, wie die Galleria Aurora, der Salone, der Ballsaal, die von Künstlern wie Anton Domenico Gabbiani, Alessandro Gherardini, Pier Dandini dekoriert sind.
In der Beletage öffnet sich eine Loggia mit Fresken von Alessandro Rosi und Bartolomeo Neri. Nicht weit davon entfernt befindet sich der majestätische Thronsaal, dessen Wände von Säulen und Pilastern gesäumt werden und mit einer oberen Galerie mit antiken Statuen und Büsten verschiedener Autoren aus dem 18. Jahrhundert. An der Decke befindet sich das Fresko mit der Apoteosi di Casa Corsini von Anton Domenico Gabbiani aus dem Jahr 1696.
Das Haus ist privat und kann nach Vereinbarung von Montag bis Freitag besichtigt werden.