Übersicht
Sie wurde für öffentliche Versammlungen und Zeremonien der Signoria erbaut und hat sich seit dem frühen 16. Jahrhundert in ein wahres Freilichtmuseum voller Statuen verwandelt. Sie wurde von den Soldaten der Garde von Cosimo I., der sie zugewiesen war, „dei Lanzi“ genannt, von Andrea di Cione entworfen und zwischen 1376 und 1382 von dessen Bruder und Simone Talenti erbaut. Sie besteht aus drei großen Arkaden, die auf polystilen Säulen ruhen und unter denen man von links (wenn man die Loggia betrachtet) den berühmten „Perseus“ bewundern kann, ein Meisterwerk aus Bronze von Benvenuto Cellini (1554), das mehr als 3 Meter hoch ist und dessen Guss aufgrund der Entfernung zwischen dem Körper des Helden und dem Kopf der Medusa schwierig war. Unter dem rechten Bogen befinden sich die beiden Marmorgruppen von Giambologna: „Herkules mit dem Zentauren Nessus“ (1599) und der „Raub der Sabinerinnen“ (1583), vielleicht die erste europäische Skulptur, die aus allen Blickwinkeln betrachtet werden kann.