Tour durch Schluchten, zu Wasserfällen und in Naturschutzgebiete auf Sizilien: 4 Orte, die es zu entdecken gilt
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Sizilien ist eine Region mit einem reichen Naturerbe: Naturparks, Naturschutzgebiete, Schutzgebiete, Schluchten und Wasserfälle. An diesen Orten kann man wieder in Kontakt mit der Natur und gleichzeitig mit sich selbst treten. Entdecken wir gemeinsam diese vier Naturschätze Siziliens.
Naturschönheiten Siziliens: Die Alcantara-Schluchten
Unsere virtuelle Tour beginnt an der Ostküste Siziliens. Zwischen Messina und Catania liegen die Alcantara-Schluchten. Es handelt sich um eine natürliche Schlucht, die im Laufe von Tausenden von Jahren vom gleichnamigen Fluss ausgewaschen wurde und dabei das Lavagestein dieser Schluchten freigelegt hat.
Die Schönheit dieses Ortes beruht auf der Struktur der Felswände selbst. Sie sind durch basaltische Lavaströme entstanden, die nach dem Abkühlen verschiedene sechseckige, fünfeckige oder prismatische Formen gebildet haben.
Es wird empfohlen, die Eintrittskarte im Voraus auf der offiziellen Website der Alcantara-Schluchten zu kaufen. Alternativ können Sie den kostenlosen kommunalen Eintritt nutzen, um die Schluchten von oben zu bewundern.
Naturschönheiten Siziliens: der Catafurco-Wasserfall
In der Provinz Messina, nördlich des Parco dei Nebrodi, befindet sich der Catafurco-Wasserfall. Es handelt sich um einen vollständig natürlichen Wasserfall, der an einem 30 Meter hohen Höhenunterschied entlang des Flusses San Basilio entsteht.
Vor dem Wasserfall sammelt sich das Wasser in der Marmitta dei Giganti, einer natürlichen, in den Felsen gehauenen Mulde, in der man sich bei schönem Wetter baden kann.
Naturschönheiten Siziliens: die Gole di Tiberio
Unsere Reise führt uns weiter zu den Gole di Tiberio. Es handelt sich um eine kleine natürliche Schlucht in der Provinz Palermo, die im Madonie-Nationalpark liegt.
Es wird erzählt, dass der Name dieser Schluchten von einer Villa aus der Kaiserzeit stammt, die im Weiler San Mauro Castelverde stand und dem Kaiser Tiberius gewidmet war.
Zahlreiche Legenden umranken diesen Ort mit einem Hauch von Geheimnis. Eine dieser Legenden besagt, dass der Wächter des Ortes von bösen Geistern in den Schluchten gefangen gehalten wurde. Dies würde die menschenähnliche Form einiger Felsen im vorderen Teil der Schlucht erklären.
Nach einer anderen mündlich überlieferten Überlieferung wurde der große Felsbrocken in der Mitte des Weges von Räubern als Geheimgang genutzt, die an dieser Stelle einen Schatz versteckt hatten.
Naturschönheiten Siziliens: Geschütztes Naturgebiet Isole dello Stagnone di Marsala
Die letzte Etappe unserer Tour durch die Schönheiten Siziliens ist das Naturschutzgebiet Stagnone.
Das 1984 gegründete Naturschutzgebiet erstreckt sich vom Meeresabschnitt von Capo San Teodoro bis zum Meeresabschnitt von Capo Boeo und umfasst die Inseln Mozia, Isola Grande, Schola und Santa Maria sowie die Salinen von San Teodoro, Genna und Ettore Infersa.
Es handelt sich um eine der größten Lagunen Siziliens, die eine reiche marine und terrestrische Artenvielfalt aufweist. Dank des feuchten Lebensraums ist es nämlich ein idealer Ort, an dem sich viele Zugvogelarten – wie Flamingos, Avocetten, Seidenreiher und Stelzenläufer – aufhalten und fortpflanzen.