Übersicht
Am Ausgang des Gerola-Tals verbindet Morbegno antike Handels- und Handwerkstraditionen mit einer dynamischeren und wirtschaftlich entwickelten jüngeren Vergangenheit. Morbegno ist eine Stadt mittelalterlichen Ursprungs, die nach dem 16. Jahrhundert dank der Priula-Straße, die sie mit Bergamo verband und sie zu einem Dreh- und Angelpunkt für den Verkehr zwischen der Republik Venedig und dem Norden machte, an Bedeutung gewann. Nicht versäumen sollte man die Wallfahrtskirche Beata Vergine Assunta oder San Lorenzo. Die 1418 begonnene und 1506 eingeweihte Kirche ist ein Juwel der Kunst mit Fresken und einem grandiosen Altarbild aus vergoldetem Holz am Hauptaltar. Hat man die Ganda-Brücke aus dem 18. Jahrhundert über die Adda überquert, gelangt man in die Altstadt, wo die im 16. Jahrhundert gegründete und in monumentalen barocken Formen umgebaute Stiftskirche San Giovanni Battista einen Besuch lohnt.