Übersicht
Es gibt ein Bergamo der Gärten, die von den zentralen Straßen aus kaum sichtbar und fast versteckt sind, aber dennoch von einer entspannten Lebensweise zeugen, die vor allem die jüngeren Bürger für sich zu nutzen wissen – indem sie dort Ball spielen oder mit ihren Hunden auf Schotterwegen Fangen spielen, unter Ginko und anderen alten Bäumen –, aber auch jenen zur Verfügung steht, die sich in der Stadt als Besucher aufhalten. Zwischen der Via Torquato Tasso und der Via Giuseppe Verdi erweist sich der kleine Caprotti-Park als eine Oase jenseits der Innenhöfe, deren romantisches Echo keinen Zweifel daran lässt, was dahinter liegt. Der Besitzer aus dem späten 18. Jahrhundert, der dem Garten seinen Namen gab, hatte ihn im Stil der Zeit mit falschen Felsen, Steinhöhlen, Statuen, kleinen Tempeln und einem Teich verschönert. Dieses Ambiente ist perfekt, um sich wie auf einer Reise durch die Zeit zu fühlen. Das gelingt hier leicht.
Etwas weiter, auf der gegenüberliegenden Seite der Via Verdi, befindet sich, ähnlich versteckt, der weitläufigere Marenzi-Park.
Via dei Partigiani, 24121 Bergamo BG, Italia