Übersicht
Das Dorf liegt am rechten Ufer des Wildbachs Argentina, umgeben von Mauern aus dem 16. Jahrhundert, die einen Ortskern von unbestrittenem künstlerischem Wert schützen. Die Krönung ist das Kloster San Domenico, das seit seiner Fertigstellung im Jahr 1490 ein Bezugspunkt für die Malereischule der Region war. Das ehemalige Dormitorium des Klosters beherbergt eine regelrechte Gemäldegalerie, wobei eine Anbetung der Heiligen Drei Könige von Parmigianino aus den Jahren 1528-29 besonders hervorsticht. Das Kloster ist um einen Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert mit schwarzen Steinsäulen angelegt. In dem von alten Toren umgebenen historischen Zentrum befinden sich prachtvolle Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert. In der Via Soleri, genannt Il Pantan, wird es von Arkaden mit Böden aus schwarzen Schieferplatten belebt. Von hier aus gelangt man zu einer imposanten mittelalterlichen Brücke mit fünfzehn Bögen, von denen die ersten beiden romanisch sind und aus dem 13. Jahrhundert stammen, während die mittleren auf spätere Epochen zurückgehen. Auf der anderen Seite des Wildbachs Argentina, an der Villa Curlo aus dem 18. Jahrhundert, beginnt der Weg, der zum Meer hinabführt. Im Badeort Arma di Taggia ist der flachabfallende Sandstrand Spiaggia della Fortezza auch für die Jüngsten ideal zum Baden.
18018 Taggia IM, Italia