Übersicht
Der 1922 gegründete Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise ist der älteste in Italien. Er erstreckt sich über 50.000 Hektar im Herzen des Apennin und hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit Bergketten, Karstgebieten, Schluchten, Wäldern, Flüssen und Bächen zu bieten.
In seinen entlegensten Tälern ist die Natur noch unberührt und die Biodiversität außergewöhnlich groß. Hier leben der Braunbär Marsicano, der Apenninwolf, der Steinadler, die Gämse und der Hirsch. In Villavallelonga befindet sich das Bärenmuseum mit einem Naturlehrpfad, der es ermöglicht, einen Bären in Halbfreiheit zu bewundern.
Die alten Buchenwälder mit mehr als 500 Jahre alten Bäumen sind inzwischen ein UNESCO-Weltkulturerbe. Im Park können Sie Trekking, Reiten, Vogelbeobachtung, Mountainbiken, Abfahrtski oder Skilanglauf betreiben. Das Netz der Wanderwege umfasst über 150 Wanderwege und ist insgesamt 750 Kilometer lang.
Verpassen Sie nicht die kleinen Dörfer, die den Park säumen, wie Opi, Pescasseroli und Civitella Alfedena inder Nähe des Lago di Barrea, auf den auch das gleichnamige Dorf auf einem Felsvorsprung in 1066 Metern Höhe blickt. Besuchen Sie auch Scanno, auch bekannt als Stadt der Fotografen, weil sich große Lichtkünstler wie Henri Cartier-Bresson in seine Landschaften verliebt haben.