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Wanderungen

Zu Fuß in den italienischen Bergen, auf dem Wanderweg „Sentiero Italia CAI“

Wie er entstanden ist und warum Sie die außergewöhnliche Wanderroute durch alle Berge Italiens ausprobieren sollten.

6 Minuten

Ein Weg, der ganz Italien durchquert. Es ist der „Sentiero Italia CAI“, ein außergewöhnlicher Wanderweg auf den Bergen des Belpaese, einschließlich der beiden größten Inseln: beinahe 8000 Kilometer, die durch alle Regionen gehen und im Idealfall Gegenden, Landschaften, Traditionen und Kulturen verbinden. Man kann ihn auch auf kurzen Strecken oder für einen Urlaub von wenigen Tagen im Zeichen der Nachhaltigkeit ausprobieren.

Eine Geschichte „in Etappen“

Eine Geschichte „in Etappen“

Die Idee für einen Weg, der das gesamte Belpaese verbindet, entstand in den Achtzigerjahren durch eine Gruppe von Wanderjournalisten, die sich im Verein „Sentiero Italia“ zusammengeschlossen hatten. Im Jahr 1983 begannen Teresio Valsesia, Riccardo Carnovalini und Giancarlo Corbellini, über eine Wanderroute nachzudenken, die dem Kamm unserer Berge folgen sollte, indem sie verschiedene Abschnitte bereits bestehender Wege und Routen miteinander verbanden und neue Wege schufen, wo es diese noch nicht gab. Die Idee wurde dann vom „ Club Alpino Italiano“ (italienischer Alpenverein) „übernommen“ und 1995 wurde die erste Expedition mit dem Namen Camminaitalia95 organisiert. Eine umfangreiche Gruppe von Wanderern (darunter auch die Gründer des Vereins) legte einen Großteil der Strecke in acht Monaten zurück, wobei sie von CAI-Ortsgruppen in ganz Italien unterstützt wurden. Die Erfahrung wurde 1999 in Zusammenarbeit mit der Associazione Nazionale Alpini (Nationaler Verein der italienischen Gebirgsjäger) wiederholt, auch der Touring Club Italiano (italienischer Touring Club ) wurde beteiligt, und zwar für die Veröffentlichung eines Buches mit der Beschreibung aller Etappen.

In den folgenden Jahren geriet der Sentiero Italia in Vergessenheit: Viele Abschnitte wurden nicht mehr begangen und gepflegt, sodass die Vegetation die Wege überwucherte.

Dann kam das Jahr 2018, als der CAI seine Absicht ankündigte, den Fernwanderweg wiederherzustellen, ihn wieder anzukurbeln und ihn in Sentiero Italia CAI umzubenennen. Hunderte von Freiwilligen krempelten die Ärmel hoch und zogen die Bergstiefel an. Sie begannen, den Weg abzulaufen und zu trassieren, wobei sie die nicht mehr begehbaren Abschnitte wiederherstellten, bei Bedarf Varianten erstellten und die Wegweiser in rot und weiß mit der Aufschrift „SI“ anbrachten. Es ist ein kolossales Werk: Die Gesamtlänge des renovierten Sentiero Italia CAI beträgt 7.949 km in 527 Etappen. Er beginnt in Santa Teresa Gallura und durchquert Sardinien, dann geht er in Sizilien „an Land“ und führt entlang des gesamten Bergkamms im Norden der Region. Es geht weiter in Kalabrien, wobei man der ganzen Kette des Apennins bis nach Ligurien folgt. Dann durchquert man die gesamten Alpen von Ligurien bis nach Friaul-Julisch Venetien und kommt am Ende in Muggia in der Nähe von Triest an. Eine außergewöhnliche Route, die alle 20 Regionen Italiens berührt und durch heterogene territoriale Kontexte führt, mit einer Vielzahl von Klimazonen, Panoramen, Landschaften und Umgebungen, die die lokalen Kulturen und Traditionen, von der Gastronomie bis zur Folklore, wie mit einem roten Faden verbinden.

Eine verantwortungsvolle Entwicklung der Berge

Eine verantwortungsvolle Entwicklung der Berge

Es ist eine Route, die mit einer echten Infrastruktur verglichen werden kann, aber ohne ein einziges Gramm Beton“, erklärt Antonio Montani, Präsident des CAI, um die Nachhaltigkeit des Sentiero Italia zu unterstreichen. Ein Projekt, das nach Ansicht des CAI die Grundlage für eine neue Konzeption der Entwicklung des Bergtourismus bildet, die verantwortungsvoller und vor allem nachhaltiger ist. «Der Italienische Alpenverein beabsichtigt, auch dank der außerordentlichen Mittel, die vom Ministerium für Fremdenverkehr zur Verfügung gestellt wurden, das Projekt Sentiero Italia als Rückgrat des riesigen Wanderwegenetzes, das die grüne Infrastruktur darstellt, die für die Entwicklung eines nachhaltigen Bergtourismus unerlässlich ist, wiederzubeleben», so Montani. «Der CAI mit seinen Freiwilligen ist einmal mehr aufgerufen, eine führende Rolle zu spielen, um der gesamten Gesellschaft deutlich zu machen, dass eine verantwortungsvolle und ökologische Entwicklung der Berge möglich ist».

Sich auf den Weg machen, wenn auch nur für ein Wochenende

Sich auf den Weg machen, wenn auch nur für ein Wochenende

Einige Wanderer haben das enorme Potenzial des Wanderwegs „Sentiero Italia CAI“ in den letzten Jahren verstanden und aufgewertet. Sie haben seine gesamte Strecke zurückgelegt, um die Schönheit und das Wunder dieser Route zu genießen und im Internet zahlreiche Zeugnisse mit der breiten Öffentlichkeit zu teilen. Wer sich von den Anregungen zu diesen unvergleichlichen Erfahrungen verführen lassen möchte, kann online die Berichte von Renato Frignani oder von Elia Origoni und Sara Bonfanti finden, bis hin zum Projekt der Jugendlichen von Va' Sentiero, deren Erfahrungen auch der italienische Touring Club auf seiner institutionellen Website von 2019 bis 2021 Etappe für Etappe veröffentlicht hat.

Aber man muss kein erfahrener Bergsteiger sein oder monatelang Zeit haben, um den Sentiero Italia CAI auszuprobieren, es genügt, wenn man sein Fitness-Niveau kennt, die passenden Etappen auswählt und sich auf den Weg macht: Es gibt alle möglichen Varianten in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden, von der einfachsten, die nur einen geringen Höhenunterschied aufweist, bis hin zu solchen, die für erfahrene Wanderer geeignet sind. Es wird ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis sein. Überall trifft man auf Orte und Landschaften, die jahrelang hinter den Kulissen geblieben sind, versteckt in den Tälern unserer Berge, wo aufrichtige und gastfreundliche Menschen wohnen. Eine ungewöhnliche und faszinierende Art, Italien aus einer anderen Perspektive kennenzulernen, abseits der „üblichen“ Touristenwege und in engem Kontakt mit der Natur.

Zu den einfachsten Etappen, die für jeden geeignet sind, gehört zum Beispiel die E67, die von Vocogno nach Re im Piemont führt und sich durch einen Höhenunterschied auszeichnet, der ausschließlich bergab führt: Es handelt sich um einen Weg, der die Talsohle des Val Vigezzo, auch „Tal der Maler“ genannt, erreicht und durch beschauliche Dörfer und vorbei an mit Fresken geschmückten Kirchen führt, bis er die majestätische Wallfahrtskirche Madonna del Sangue in der Gemeinde Re erreicht, die im neugotischen Stil erbaut und 1958 fertiggestellt wurde. Oder die R06B von Santeramo in Colle nach Matera, die Apulien und die Basilikata berührt, mit einem sehr geringen Höhenunterschied: Zu Fuß auf den Bergpfaden in die „Stadt der Steine“ zu gelangen und dann in ihre Schlucht zu blicken, ist immer ein sehr beeindruckendes Erlebnis, das sich tief ins Herz und ins Gedächtnis einprägt. Zu den weniger bekannten und erkundeten Etappen gehört die V07 in Sizilien, mit mittlerem Höhenunterschied, die von Alcamo nach Masseria Dammusi auf den Höhen im Hinterland von Palermo führt. Von hier aus beginnt dann die V08, von mittlerer Länge und mittlerem Höhenunterschied, die nach Piana degli Albanesi auf der Ostseite des Monte Pizzuta mit dem gleichnamigen See führt, wo die bevölkerungsreichste albanische ethnisch-sprachliche Gemeinschaft (Arbëresh) Italiens lebt. 

Wer sich auf Etappen für erfahrene Wanderer wagen möchte, kann die D18S in der Lombardei wählen, welche die Schutzhütte Rifugio Dordona mit dem Rifugio Fratelli Calvi verbindet: Man wandert zwischen den Almen und den Gipfeln der westlichen Bergamasker Alpen und genießt dabei einen atemberaubende Ausblicke, die selbst für die Lombarden überraschend sind. Wer den Kontakt zu den wilden und unberührten Bergen sucht, kann zum Beispiel die piemontesischen Alpen wählen, indem er auf der Etappe E37 von San Lorenzo (Locana) nach Talosio (Ribordone) im Parco Nazionale del Gran Paradiso wandert, mit einem beträchtlichen Höhenunterschied und unglaublichen Hochgebirgslandschaften. Wunderschöne, häufig abgeschiedene Gegenden findet man auch auf dem Apennin: zum Beispiel entlang der fantastischen Etappe N05 von Norcia nach Visso, die Umbrien und Marken berührt und durch die blühenden Wiesen und die charakteristischen Dörfer des Nationalparks der Sibillinischen Berge führt.

So planen Sie die Wanderstrecke

So planen Sie die Wanderstrecke

Um den Wanderern bei der Planung ihres Erlebnisses auf dem Sentiero Italia zu helfen, stellt der CAI viele Hilfsmittel zur Verfügung. Zunächst einmal ist online das Portal sentieroitalia.cai.it, das eine interaktive Karte und detaillierte Angaben zu den einzelnen Etappen enthält, mit allen verfügbar und dem GPX-Track zum Herunterladen, seit August 2022 kann auch die App „Mappa digitale del Sentiero Italia CAI“ heruntergeladen werden, die sowohl in der Planungsphase als auch unterwegs sehr nützlich ist.

Die freiwilligen Helfer des CAI schließen derzeit die Bewertung der Abschnitte ab, die auch mit dem Mountainbike befahrbar sind, um Varianten zu ermitteln, die es Radwanderern ermöglichen, die für Fahrräder unpassierbaren Etappen zu umgehen.

Das offizielle Netz von Unterkünften entlang der Route wird derzeit entwickelt: Bislang gibt es mehr als 260 Unterkunftsmöglichkeiten entlang des Sentiero Italia (Schutzhütten, Vereinsheime, Herbergen, Landgasthöfe usw.), die nach und nach integriert werden.

Außerdem hat der Verlag Idea Montagna die offiziellen Wanderführer des Sentiero Italia CAI veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit dem Verein erstellt wurden, sie enthalten neben der genauen Beschreibung der Route sehr nützliche Informationsblätter zur kulturellen und ökologischen Vertiefung der durchquerten Gebiete.

Die Hilfsmittel für ein positives und erfüllendes Wandererlebnis sind alle vorhanden. Nun liegt es an Ihnen, die von Ihnen bevorzugte Strecke zu wählen und sich auf den Weg zu machen.

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