Übersicht
Am 15. Februar wird die Altstadt von Imola mit dem Carnevale dei Fantaveicoli (Karneval der Fantasiefahrzeuge), Spielen, Gelächter und Farben belebt.
Imola wurde im 20. Jahrhundert als „Stadt der Verrückten“ bezeichnet, was auf die dort ansässigen zwei psychiatrischen Kliniken zurückzuführen ist. Wurde durch sie ein gewisses Maß an „Verrücktheit“ und Extravaganz auf die Einwohner von Imola übertragen? Auf jeden Fall teilt die zur Romagna gehörende Stadt die Leidenschaft der Romagnolen für technischen Einfallsreichtum und Erfindungsgabe – sie ist weltweit für ihre Rennstrecke bekannt, aber auch die Liebe zum Fahrrad als treuer Begleiter im Alltag ist stark ausgeprägt.
Ausgehend von diesen Elementen und mit Blick auf den Umweltschutz hat der Karneval seit 1998 seine heutige Form als Karneval der Fantasiefahrzeuge angenommen.
Doch was genau ist ein „Fantasiefahrzeug“? Wenn Fantasie, Kreativität, Einfallsreichtum und Ironie aufeinandertreffen, entsteht ein Fantasiefahrzeug.
Fahrräder, Schubkarren und andere Alltagsfahrzeuge werden umgebaut und jedes Fantasiefahrzeug hat ein charakteristisches Thema.
Eine weitere Besonderheit dieses Karnevals ist, dass alle die Möglichkeit haben, mit einem Fantasiefahrzeug oder in einer maskierten Gruppe an der Parade teilzunehmen.
Die Parade startet am Autodromo Enzo e Dino Ferrari und endet auf der Piazza Matteotti, wo eine große Feier stattfindet.
Doch damit nicht genug: Neben dem Wettbewerb und der Parade der maskierten Gruppen tragen der Karneval für Kinder und Jugendliche, Workshops für die Kleinsten und Fotoausstellungen zur festlichen und unterhaltsamen Atmosphäre in der ganzen Stadt bei.