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Orange Flagge des italienischen Touring Clubs
Sie ist auch als „Stadt der Pasta“ bekannt, da sich in der Umgebung zahlreiche Pastafabriken befinden: Fara San Martino.Die malerischen Schluchten von San Martino bilden die Kulisse für die Stadt. Die Legende besagt, dass der Heilige die Engstellen von San Martino mit den Ellbogen aufgestemmt hat, um den Hirten den Zugang zum Berg zu erleichtern, und dass noch heute die „Abdrücke“ der Ellbogen des Heiligen zu sehen sind: es sind die in den Fels gehauenen Vertiefungen.
Die Schluchten von San Martino bilden den Zugang zum Vallone di Santo Spirito, einem Tal, das bis zum Gipfel des Monte Amaro im Maiella-Nationalpark reicht. Der Weg zum Gipfel ist lang und anspruchsvoll, aber der erste Teil ist ein angenehmer Spaziergang zu den Ruinen der Benediktinerabtei San Martino in Valle, die nach einer engen Passage zwischen Kalksteinfelsen auftaucht.
Die Ausflüge (zu Fuß, mit dem Mountainbike, zu Pferd) sind zahlreich und Fara San Martino ist zweifellos ein ideales Ziel für Freunde der Natur und Outdoor-Aktivitäten. Sehenswert sind auch die eindrucksvollen Quellen des Flusses Verde. Die historische Altstadt zeichnet sich durch den mittelalterlichen Ortskern von „Terravecchia“ aus, in man über die „Porta del Sole“ (Sonnentor) und die Pfarrkirche San Remigio gelangt. Neben dem Naturmuseum des Maiella-Parks gibt es auch das Museum der Künste und Traditionen von Fara, das „Macaronium“, das der Tradition der Pastaherstellung gewidmet ist, ein typisches lokales Produkt, das man in den Restaurants des Ortes genießen kann.