Übersicht
Auf halbem Weg zwischen dem blauen Meer von Ogliastra und den schroffen Bergen des Gennargentu erhebt sich auf fast 500 Metern Höhe das kleinste Dorf der Ogliastra. Elini mit seinen fast 600 Einwohnern erstreckt sich in einem Becken mit jahrhundertealten Olivenbäumen, das durch hohe Berge vor dem Mistral geschützt ist. Das Gebiet wird von vielen Quellen durchzogen und ist daher sehr fruchtbar: Neben Olivenbäumen, Weinbergen und Obstgärten findet man hier zahlreiche Steineichen und Eichen. Am eindrucksvollsten gelangt man in den Ort mit dem Zug: Begleitet vom gemütlichen Rattern der über die Gleise rollenden Räder durchquert man die zauberhaften Landschaften des Kalkgebirges, umgeben von üppiger Natur. Im Dorf angekommen, steigt man am alten Bahnhof aus, der im 19. Jahrhundert aus Granitblöcken gebaut wurde. Im alten Ortskern gibt es die Pfarrkirche San Gavino Martire zu besichtigen, die im 20. Jahrhundert über einem Bau aus dem 16. Jahrhundert errichtet wurde. Im oberen Teil des Dorfes genießt man ein spektakuläres Panorama und kann zwischen Steineichen und unerschöpflichen Quellen spazieren: Ein Besuch des Carmine-Park ist unverzichtbar. Er umfasst auch die Ruinen von zwei Nuraghen sowie die wunderschöne Wallfahrtskirche Santuario della Madonna del Monte aus dem 17. Jahrhundert. Laut dem Kanoniker Flavio Cocco ist der Ursprung des kleinen Dorfes mit dem Park verbunden: Es heißt, dass sich hier in der Antike eine römische Militärgarnison niederließ.
08040 Elini NU, Italia