Übersicht
Der Name des Museums sagt alles: A wie Arte (Kunst), A wie Aggius (Aggius) und Aperto (offen) wie der Himmel, der die ideale Decke dieses ausgesprochen ungewöhnlichen Raums bildet. Die „Säle“ des Museums AAAperto sind in der Tat die Straßen und öffentlichen Räume des Dorfes. Entlang der gepflasterten Gassen, an den Granitmauern, unter den blühenden Balkonen finden sich Wandmalereien, Tafeln, Installationen und andere Werke, die von Künstlern hinterlassen wurden, die in den letzten Jahren in Aggius gelebt und gearbeitet haben. Die erste war die große Maria Lai, die hier 2008 ein kollektives Happening sowie mehrere Werke, darunter eine Reihe von Aluminiumrahmen, realisierte. Das Museum AAAperto wurde 2018 zum Gedenken an den zehnjährigen Jahrestag dieses für das Land epochalen Ereignisses gegründet. Zu den Werken von Maria Lai gesellten sich allmählich die von Künstlern verschiedener Generationen, die alle eingeladen wurden, mit der Landschaft, der Geschichte und den Traditionen des Landes in Dialog zu treten, bevor sie sich an die Arbeit machten. Von Giovanni Campus, Rosanna Rossi und Zaza Calzia bis hin zum Straßenkünstler Tellas und Simone Sanna, einem lokalen Künstler, der vorzeitig verstorben ist: Ihm sind die bemalten Fensterläden von Lagerhäusern und Garagen zu verdanken, die die traditionellen Texturen der Gallura nachbilden. Die Arbeit und die Geschichten der Weberinnen von Aggius sind die Protagonisten der Dauerfotoausstellung Dove c'è un filo c'è una traccia (Wo es einen Faden gibt, gibt es eine Spur), die ebenfalls Teil des Museumsrundgangs ist. Das Museum AAAperto ist die dritte „Inkarnation“ des Museums von Aggius, zu dem auch das Museum des Banditentums und das MEOC - Ethnografisches Museum Oliva Carta Canna gehören.