Übersicht
Ein Dorf am Ufer des Sees
Das Dorf Ossuccio am Comer See blickt auf einen Golf, der als Zoca de l'Oli bekannt ist. Der Name bedeutet „glatt wie Öl“ und bezeichnet das ruhige Wasser.
Die Gründung des Dorfes geht auf die romanische Zeit zurück, von der zahlreiche Spuren erhalten sind, wie die Kirche Santa Maria Magdalena aus dem 11. Jahrhundert. Der Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert weist eine gotische Turmspitze auf, die die bereits vorhandene romanische Struktur überlagert. Vom Steg unter der Kirche nehmen Sie die Fähre zur Insel Comacina, die aufgrund der romanischen Überreste auch als „mittelalterliches Pompeji“ bezeichnet wird.
Besuchen Sie in Ossuccio auch die Kirche San Giacomo, die Sie entlang der Strada Statale Regina erreichen können. Es ist eine winzige Kirche steil über dem See, die wunderbare Ausblicke bietet. Etwas außerhalb des Zentrums befindet sich der Barbarossa-Turm, der im Mittelalter zur Verteidigung der Gegend errichtet wurde. Man kommt mit einem Spaziergang durch den Wald an.
In der Nähe des Dorfes befindet sich die Villa Balbianello, ein prächtiges Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das von einem großen Park umgeben ist. Von den Gärten aus genießt man einen spektakulären Blick auf den See. Der Sacro Monte di Ossuccio beherrscht das Dorf, ein Wallfahrtsort, der der Jungfrau der Rettung gewidmet ist.
22010 Ossuccio CO, Italia