Übersicht
Nur sieben Kilometer Maremma-Ebene und üppige Anbauflächen trennen die Altstadt von Tarquinia vom Lido von Tarquinia, wo eine touristische Promenade die Besucher willkommen heißt, die an Restaurants, Bars und Geschäften vorbei flanieren können.
Wenn man jedoch von der Mündung des Marta-Flusses nach Süden fährt, entdeckt man die bemerkenswertesten Stellen dieses Küstengebiets. Massive Steinmauern erheben sich am Meeresufer in der Nähe des antiken Handelshafens von Gravisca, der 1738 auf Anordnung von Papst Clemens XII. renoviert und erweitert wurde und deshalb heute Porto Clementino genannt wird.
Einige Kilometer weiter südlich öffnet sich die eindrucksvolle, flache und salzige Landschaft der Salinen von Tarquinia. Sie waren bereits in der Antike bekannt und wurden bis 1997 für die Salzgewinnung genutzt. Dann beschloss man, das Gebiet mit hoher Luftfeuchtigkeit in ein Reservat zu verwandeln, das eine interessante Vielfalt an Flora und Fauna beherbergt, ein Paradies für Vogelbeobachter.
Wer jedoch lieber einen Tag zwischen Dünen und Wellen verbringen möchte, wird die natürliche Umgebung des Strandes von San Giorgio und den Bagni di Sant'Agostino, unweit der Mündung des Flusses Mignone, zu schätzen wissen.
01016 Lido di Tarquinia VT, Italia