Übersicht
In keiner anderen Siedlung des Görzer Hügellandes spürt man so wie in Cormòns die habsburgische Vergangenheit dieses Gebiets, das von Anfang des sechzehnten Jahrhunderts bis 1914 unter österreichischer Kontrolle stand.
Der ursprüngliche Kern der Siedlung entwickelte sich zwischen dem Mittelalter und der Renaissance an den Hängen des Monte Quarin, um den heutigen Dom von S. Adalberto herum, wo einst ein kleiner Mauerabschnitt das Dorf verteidigte.
Die historische Ortskern von Cormòns stand dann zwischen dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert im Mittelpunkt einer städtebaulichen Sanierung, bei der einige schöne Paläste im Habsburger Stil um die Piazza XXIV Maggio als Palazzo Locatelli, Sitz der Gemeinde und des Stadtmuseums der Region hinzugefügt wurden.
Auf den Spuren der österreichischen Vergangenheit von Cormòns kann der Besuch auf der Piazza della Libertà fortgesetzt werden, wo das Denkmal für Maximilian I., den ersten ausländischen Monarchen in Friaul, gewürdigt werden kann. Die feierliche Figur des habsburgischen Kaisers sticht vor der Fassade des Heiligtums Rosa Mistica hervor, das mit seinen Zwillingsglockentürmen an eine typische barocke Kirche Mitteleuropas erinnert.
Das Dorf Cormòns ist ein beliebtes Ziel für den Önogastronomietourismus und ein regionaler Bezugspunkt für die Weinherstellung sowie für den Verkauf friaulischer kulinarischer Spezialitäten wie geräucherter Schinken, Molkereikäse, Radicchio, Rüben und Spargel.