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Kunst und Kultur

Strada Maggiore: die Straße der Paläste

2 Minuten

Die Strada Maggiore zu begehen, bedeutet, ein kilometerlanges Buch über die Geschichte der Architektur zu durchblättern. Von den mächtigen Holzarkaden aus dem Mittelalter bis zu den monumentalen Fassaden aus dem 18. Jahrhundert ist die Straße gesäumt von Adelsresidenzen und Senatorenpalästen, die geheime Innenhöfe und kostbare Fresken beherbergen.

Casa Isolani: Der Holzriese

Casa Isolani: Der Holzriese

Was dieses Gebäude unverwechselbar macht, ist sein sehr hoher mittelalterlicher Portikus, der von imposanten, etwa 9 Meter hohen Eichenbalken getragen wird, die den dritten Stock stützen. Wenn man das Portal durchschreitet, gelangt man in eine eindrucksvolle Einkaufspassage, die die Strada Maggiore mit der Piazza Santo Stefano verbindet, wo sich in den Innenhöfen elegante Geschäfte und historische Lokale befinden.

•      Wissenswertes: In der Decke des Portikus sind drei Pfeile zu sehen. Die Legende erzählt von drei Räubern, die bereit waren, einen lokalen Gutsherrn zu töten, aber von der Schönheit eines nackten Mädchens am Fenster abgelenkt wurden und ihr Ziel verfehlten. Sie zu finden, ist eine der beliebtesten Herausforderungen für Touristen.

Der Portico dei Servi: Eleganz und Hingabe

Der Portico dei Servi: Eleganz und Hingabe

Er wurde ab 1392 erbaut und ist einer der ersten gemauerten Arkaden der Stadt. Er wurde als elegantes Atrium unter freiem Himmel konzipiert und ist der breiteste in Bologna. Im Inneren der Basilika dei Servi kann man die Thronende Madonna von Cimabue bewundern, ein Meisterwerk des italienischen Mittelalters.

•      Wissenswertes: Unter diesen Gewölben findet der traditionelle Markt von Santa Lucia statt, der älteste Weihnachtsmarkt in Bologna, auf dem man die typischen Süßspeisen und Figuren der Bologneser Krippe, wie den Dormiglione und die Meraviglia, kaufen kann.

Komplex der Alemanni: Der Primato Fuori Porta

Dieses Juwel aus dem 17. Jahrhundert befindet sich hinter der Porta Maggiore und verfügt über eine 650 Meter lange Arkade mit 167 Bögen. Es war der erste Säulengang, der außerhalb der Stadtmauern gebaut wurde. Die Wallfahrtskirche beherbergt das Fresko der Madonna mit Kind und prächtige Quadraturmalereien von Meistern wie Canuti und Colonna.

Wissenswertes: Obwohl die Arkaden von San Luca die längsten sind, halten die Arkaden der Alemanni (Via Mazzini) den Rekord, die ersten echten Arkaden zu sein, die im 17. Jahrhundert außerhalb der Stadtmauern von Bologna gebaut wurden.

Palazzo Hercolani: Die aristokratische Pracht

Er wurde Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und repräsentiert den größten Prunk der Bologneser Aristokratie. Heute ist er Sitz der Fakultät für Politikwissenschaften und bleibt ein pulsierendes Herz des städtischen Lebens.

•      Wissenswertes: Er ist berühmt für die spektakuläre monumentale Treppe von Giacomo De Maria und für die Boschereccia, einen bezaubernden Wintergarten, der vollständig mit Fresken bemalt ist.

Palazzo Davia Bargellini: Die Giganten ohne Portikus

Palazzo Davia Bargellini: Die Giganten ohne Portikus

Er ist Sitz des Stadtmuseums für Industriekunst und beherbergt Kutschen aus dem 18. Jahrhundert, geschnitzte Möbel und raffinierte Keramiken.

•      Kurioses: Im Gegensatz zu den anderen Gebäuden hat dieser Palast keinen Portikus: Damals symbolisierte diese architektonische Entscheidung einen hohen sozialen Status. Das Portal wird von zwei imposanten Telamonen aus Sandstein getragen, die von den Bolognesern die „Giganti“ genannt werden.

Palazzo Sanguinetti: Der Tempel der Musik

Der Palast beherbergt das Internationale Museum und die Musikbibliothek und empfängt die Besucher in mit Fresken geschmückten Räumen, in denen sechs Jahrhunderte europäischer Musikgeschichte anhand seltener Instrumente und kostbarer Bände nachvollzogen werden.

•      Wissenswertes: Zu den wertvollsten Schätzen gehören die Prüfungsaufgabe eines sehr jungen Mozart und die Originalporträts von Giganten wie Bach und Farinelli.

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