Übersicht
Südöstlich von Mottola, dem wichtigsten Bezugspunkt für den gesamten regionalen Naturpark Terra delle Gravine, bewahrt der als Petruscio bekannte Canyon die Überreste eines Felsendorfes, das zu den bedeutendsten für die Geschichte, Archäologie und Anthropologie Apuliens gehört.
Die Schlucht aus bröseligem Kalkstein zeichnet sich auf den ersten Blick durch die vielen bewirtschafteten Terrassen aus, die an den Felswänden entlang klettern und von den Felsgemeinschaften geformt wurden, die in der Schlucht lebten. Etwas weiter entfernt befindet sich ein Hain von Aleppo-Kiefern, der an einen Komplex von Höhlen und Hohlräumen angrenzt, die seit prähistorischen Zeiten bewohnt sind. Mit dem Aufkommen des Christentums wurde das Dorf mit Felsenkirchen bereichert, die mit kleinen künstlerischen Zeugnissen und Graffiti geschmückt waren. Heute ist die virtuelle Kartierung der historischen Einrichtungsgegenstände der Gemeinden der Schluchten im Gange, die den Besuchern eine Erkundung in erweiterter Realität mit großer visueller und emotionaler Wirkung bietet.