Die Kirche Santa Elena, die einstmals den Heiligen Georg und Zeno geweiht war, wurde ab dem 9. Jahrhundert auf den Überresten der alten Kathedrale als einschiffige Kirche erbaut, die den Kanonikern der Kathedrale vorbehalten war. Das heutige Sakralgebäude geht auf das 12. Jahrhundert zurück, weist jedoch wichtige spätere Änderungen auf, darunter die Umwandlung der Apsis im Jahr 1573, welche zuvor halbkreisförmig war, in einen quadratischen Grundriss durch den Architekten Bernardino Brugnoli. Im Inneren kann man ein hölzernes Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert und ein Altarbild von Felice Brusasorci aus dem Jahr 1579 bewundern.
Die Kirche ist berühmt, weil Dante Alighieri dort am 20. Januar 1320 den Vortrag Quaestio de aqua et terra hielt, eine Art Abhandlung über Geografie und Geologie, die auf den damaligen Überzeugungen beruhte.