Übersicht
Im Herzen des Stadtteils Testaccio befindet sich das Gebäude des ehemaligen Schlachthofs, in dem bis 1975 geschlachtet und Fleisch verkauft wurde. Er wurde 1888-91 von Gioacchino Ersoch erbaut. Heute ist er eines der wichtigsten Gebäude der Industriearchäologie der Hauptstadt. Der renovierte Bereich zeichnet sich durch die Modernität und Originalität der Strukturen aus, die seit 2010 aktiv Ausstellungen und Aufführungen gewidmet sind, wohingegen die Räume zuvor als Wassertanks, zum Enthaaren und zum Schlachten von Schweinen genutzt wurden. Seit seiner Wiedereröffnung nach der Umgestaltung wurden in seinen Pavillons zahlreiche Ausstellungen für zeitgenössische Werke durchgeführt, während einige Abschnitte der Akademie der Schönen Künste und der Fakultät für Architektur von Roma Tre zugewiesen sind.
Die Pelanda ist der bedeutendste Pavillon: ein Bereich von etwa 5.000 qm, dessen Renovierung die Strukturen und Artefakte der ehemaligen Galerie der Becken bewahrt hat. Das Hauptgebäude hat ein großes Mittelschiff, einen Schornstein und Metallbeschläge, die dem Ganzen ein besonders markantes Aussehen verleihen, auch dank der großen Glasflächen, durch die natürliches Licht einfällt. Die Volumen und Räume der Pelanda eignen sich perfekt für die Aufführung verschiedener Arten von Performance, vom Tanz bis zum Forschungstheater, von der Musik bis zur Installation.