Alchemistische Pforte in Rivodutri: Der Bogen aus dem 17. Jahrhundert, der von einem verschwundenen Palast übrig geblieben ist
In der Via Umberto I in Rivodutri, in der Provinz Rieti steht ein Kalksteinbogen aus dem 17. Jahrhundert, den die Einheimischen noch immer „Portone di Nicolò“ (Nicolòs Tor) nennen. Er ist alles, was von einem heute verschwundenen Barockpalast übrig geblieben ist: Die Alchemistische Pforte war sein Haupteingang und blickt heute auf einen Garten. Die skulpturalen Verzierungen sprechen eine esoterische und kabbalistische Sprache.
Der Palast gehörte den Camiciotti, einer Familie, die öffentliche und kirchliche Güter verwaltete. Von dem Gebäude ist nichts mehr übrig. Übrig geblieben sind der Bogen und seine skulpturalen Verzierungen mit esoterischen und kabbalistischen Motiven.
Der Bogen steht mitten im Dorf und blickt auf einen Garten. Er ist von Rieti aus mit dem Auto in ca. 20 Minuten zu erreichen.