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Pozzo d’Antullo

Pozzo d’Antullo in Collepardo: die Doline, in welche die Hirten ihre Schafe mit Seilen hinabließen

Eine enorme Karstdoline in der Nähe von Collepardo, im Herzen der Monti Ernici. Das ist der Pozzo d’Antullo: ein beeindruckender Abgrund mit einem Umfang von etwa 300 Metern und einer Tiefe, die Quellen auf 60 bis 80 Meter schätzen. Er ist einer der größten Karsttrichter in Europa. Aber die eigentliche Überraschung ist der üppig wachsende Wald auf dem Grund.

Eine vertikale Weide
Es war nicht immer nur ein Naturphänomen, das man bewundern kann. Früher nutzten die Hirten der Gegend den „Pozzo“ (Brunnen) als sicheren Weideplatz, der für Wölfe unzugänglich war. Zu Beginn des Frühlings ließen sie die Schafe mit Seilen an den senkrechten Wänden hinab. Dort grasten die Tiere auf der Weide, geschützt und unbeaufsichtigt, bis zum Einbruch des Winters.

Die göttliche Strafe und das Auge des Gelehrten
Und dann gibt es noch die Legende. Man erzählt sich, dass sich an dieser Stelle einst ein Dreschplatz befand. Als die Bauern am heiligen Tag der Himmelfahrt Getreide droschen, senkte sich der Boden ab, um sie zu bestrafen. Der deutsche Historiker Ferdinand Gregorovius war von der Erzählung fasziniert, war jedoch auch ein aufmerksamer Beobachter. Er zog sowohl die Volkslegende als auch die damals bereits verbreitete wissenschaftliche Hypothese heran, dass es sich um eine Höhle mit eingestürztem Gewölbe handelte.

Der Pozzo d’Antullo liegt im Regionalen Naturpark Monti Ausoni und Lago di Fondi. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison. Es wird empfohlen, im Voraus zu buchen und sich vor der Abreise stets auf der offiziellen Website zu informieren.

Pozzo d’Antullo
Via Pozzo D'Antullo, 03010 Collepardo FR, Italia

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