Die besten Schnorchelgründe in Italien auf den kleineren Inseln
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Es braucht nicht viel, um die Pracht bewundern, die unseren Meeresboden bevölkert.
Auf den kleineren Inseln, wo sich einige der besten Schnorchelgründe in Italien befinden, haben Sie neben dem kristallklaren Wasser und dem Schauspiel der Unterwasserwelt auch noch einen großen Vorteil: Bei schlechtem Wetter und rauer See können Sie ohne Probleme auf der dem Wetter abgewandten Seite schwimmen.
Die besten Schnorchelgründe in Ustica
Zu den besten Schnorchelgründen in Italien gehört die kleine Bucht Cala Sidoti auf der Westseite der Insel Ustica. Dies ist ein Küstenabschnitt, der im Meeresschutzgebiet liegt, einem Naturschutzgebiet.
Die kleine Bucht liegt etwas versteckt links vom Turm Spalmatore. Wenn Sie über die dunklen Kieselsteine des Ufers gehen, können Sie den flachen, aber bezaubernden Meeresboden bewundern. Eine unberührte Natur mit wildem Charme aus schwarzen Felsen und Sand. Wenn Sie hier schnorcheln, werden Sie richtig süchtig!
Die Artenvielfalt verschlägt einem die Sprache: bunte Fische, Weichtiere, Krebstiere und, etwas weiter vom Ufer entfernt, Barrakudas. Gleichzeitig kann man den Komfort eines leicht zugänglichen und kinderfreundlichen Strandes genießen. Darüber hinaus stehen am Empfang des Naturschutzgebiets auf dem Hauptplatz des Dorfes erfahrene Sea-Watch-Führer bereit, um alle Ihre Fragen zu beantworten. Spektakuläre Sonnenuntergänge und aufregende Tauchspots. Sie müssen sie nur finden!
Im Naturschutzgebiet Marina di Ustica kann man nicht nur den Meeresboden und die dort versteckten Lebewesen erkunden. Die Insel bietet dem Schnorchler ein weltweit einzigartiges und unwiederholbares Erlebnis, nämlich die Kombination des kristallklaren Wassers mit geschichtlichen Ereignissen: eine echte archäologische Unterwasserroute. Das Meer von Ustica beherbergt nämlich antike Funde aus verschiedenen Epochen. Es ist eine Art Unterwassermuseum, in dem man die Mittelmeerinseln zur Zeit des antiken Griechenlands erleben kann.
Die besten Schnorchelgründe auf den Pelagischen Inseln
Wenn Sie sich nicht trauen, tief ins Meer zu tauchen aber dennoch auf die Entdeckung der Wunder unter Wasser der Pelagischen Inseln nicht verzichten möchten, ist das Schnorcheln genau das Richtige für Sie.
Im sizilianischen Archipel, dem südlichsten Italiens, ist das Wasser so kristallklar, dass man den Meeresgrund auch von der Oberfläche aus betrachten kann.
Lampedusa hat kleine Buchten, von denen jede auf ihre ganz eigene Art bezaubert. Wir empfehlen die Strände von Mare Morto, nur wenige Schritte von der Küste entfernt, in deren Höhlen und Buchten sich zahlreiche Fischarten in den verschiedensten Wasserpflanzen tummeln. Vom Festland aus erreichen Sie Cala Pisana und Cala Creta, die berühmt für die riesigen Fischschwärme sind, die sie bevölkern. Wenn Sie aber lieber die Artenvielfalt in Lampedusa beobachten möchten, sollten Sie unbedingt in der Cala Francese schnorcheln, denn die maritime Flora und Fauna ist hier wirklich eindrucksvoll. Und dann noch Cala Galera, Cala Sponge, Cala Maluk sowie die Grottacce. Kurz gesagt, die Etappen sind sehr zahlreich und sie sind allesamt etwas ganz besonderes.
Ein weiterer Hotspot ist Linosa, eine weitere Insel des Pelagie-Archipels. Am Strand der Schildkröten mit seinem schwarzen (und furchtbar heißen!) Sand werden Sie ein unvergessliches Schnorchelerlebnis genießen. Das Wasser ist auch nah am Ufer voller Leben, was dem geringen anthropogenen Druck auf der Insel und auf dem Meeresboden zu verdanken ist. Wie ihre „Schwestern“ liegt Linosa im Meeresschutzgebiet der Pelagischen Inseln. Durch den vulkanischen Ursprung ist sie sehr farbenfroh und eignet sich daher wunderbar für Schnorchelgänge.
Auch Lampione hat viel zu bieten. Hier kann man die maritime Flora bewundern und trifft nicht selten auf Zackenbarsche, Hummer, gelbe und rosa Korallen. Aber Vorsicht, wer hier schnorcheln will, braucht starke Nerven, denn dieses Inselchen ist das Königreich der Grauen Haie und genau hier können Sie diesen majestätischen Kreaturen begegnen.
Die besten Schnorchelgründe auf den Ägadischen Inseln
Es gibt viele Orte zum Schnorcheln in Favignana. Der bekannteste davon ist Galeotta: Hier können Sie ganze Schwärme von Meerbrassen und Goldstriemen, Kraken und Muränen bewundern. Ein weiterer idealer Ort auf der Hauptinsel der Ägadischen Inseln ist die Cala Rotonda, die sich perfekt für Anfänger eignet. Das Farbenspiel mit den intensiven Nuancen des Meeresbodens begeistert jeden. Punta Faraglioni und Punta Sottile sind kaum besucht, sie bestehen aus Felsen, Sand, kleinen Kieselsteinen und einem Meer, das einen Besuch wert ist.
Unglaublich schön sind auch die Meeresgründe von Levanzo, einer anderen Insel der Ägadischen Inseln. Neben der üppigen Flora und Fauna ist liegt ein echtes archäologisches Erbe versteckt, nämlich unendlich viele nahezu unversehrte Amphoren. Erfahrene Guides nehmen Sie mit auf eine ausführliche Tour zum Meeresgrund.
Wer einen Tauchschein besitzt, sollte sich diese beiden Buchten nicht entgehen lassen: Cala Minnola und Capo Grosso, beide aus punisch-römischer Zeit. Anfänger haben die Möglichkeit, die Vielfalt der Meerestiefen von verschiedenen Punkten an der Küste zu bewundern und mit Tintenfischen, Große Bernsteinmakrelen, Zackenbarschen, Muränen und Hummern inmitten von Schwämmen, Sternkorallen, Gorgonien und Neptungräser zu schwimmen, in der größten und am besten erhaltenen Unterwasserwiese des Mittelmeers.