Ein kleines Dorf im Herzen des Apennins
Tredozio liegt im Tramazzo-Tal auf dem toskanisch-romagnolischen Apennin im nördlichen Teil des Nationalparks Foreste Casentinesi. Der Ponte-See und die umliegenden Wanderwege bieten ein wunderbares Eintauchen in die Natur
Nicht weit entfernt befindet sich der Vulkan Monte Busca, auch bekannt als Buca del Diavolo (Loch des Teufels). Hier entspringt eine Flamme aus der Erde, die durch Erdgas aus dem Untergrund gespeist wird. Aus diesem Grund wird er auch als der kleinste Vulkan der Welt bezeichnet. Es scheint, dass er auch Dante Alighieri inspiriert hat.
Das Dorf, das in der Antike Castrum Treudacium genannt wurde, war von 1110 bis 1428 ein Lehen der Grafen Guidi und kam unter die Herrschaft der Medici von Florenz. Bei einem Spaziergang durch das historische Zentrum kann man Renaissancepaläste bewundern, die vom Einfluss der florentinischen Macht zeugen, aber auch einige Schmuckstücke aus dem 18. Jahrhundert.
Sehenswert sind der Stadtturm (Torre Civica) und das Oratorium della Compagnia mittelalterlichen Ursprungs, die Mercatale-Gasse, die früher der Eingang zum Dorf war, der Palazzo Fantini aus dem Jahr 1750 mit seinem italienischen Garten, die Pieve San Michele Arcangelo mit einem hölzernen Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, das ehemalige Kloster der SS. Annunziata aus dem 16. Jahrhundert und das Castellaccio der Grafen Guidi, das wegen seiner erhöhten Lage auch Castello dell'Aquila (Burg des Adlers) genannt wird.