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Fahrradtourismus
Radfahren in den Abruzzen

Abruzzen mit dem Fahrrad, vom Valle Roveto nach Marsica

Art
Fahrradroute
Dauer
4 Tage
Anzahl der Etappen
4
Schwierigkeitsgrad
Schwierig

Das Valle Roveto ist das Tor, das von Latium nach Marsica in den Abruzzen führt. In der Gegend gibt es für Liebhaber von Radtouren viel zu erkunden. Wir schlagen Ihnen eine Fahrradroute mit 4 Etappen vor, die Sie in 4 Tagen zurücklegen können: Von Avezzano in der Provinz L'Aquila radeln Sie 143 Kilometer bis nach Rionero Sannitico in der Region Molise. Dabei kommen Sie durch Orte mit geschichtsträchtigem Flair, durchqueren flache Gebiete und erklimmen zudem einige steile Aufstiege. Eine Entdeckungsreise durch die geomorphologisch und kulturell vielfältigen Landschaften eines faszinierenden Landes. 

Avezzano, Herzstück der Marsica

Avezzano, Herzstück der Marsica

Unsere Route beginnt in Avezzano, der bevölkerungsreichsten und ausgedehntesten Gemeinde der Marsica. In diesem Gebiet gibt es Hinweise auf eine menschliche Besiedlung seit dem Jungpaläolithikum. Der Ort wurde durch das Erdbeben von 1915 zerstört und während des Zweiten Weltkriegs mehrmals bombardiert, aber weitgehend wieder aufgebaut.

Radeln Sie durch die Straßen von Avezzano, das dank Vito Taccone weithin bekannt ist. Der Sportler trug den Spitznamen „Camoscio d'Abruzzo“ (Gams der Abruzzen) und gewann nicht nur die Lombardei-Rundfahrt, sondern trug zudem beim Giro d'Italia mehrfach die „Maglia Rosa“, das Rosa Trikot. Unterwegs können Sie zahlreiche Denkmäler und religiöse Bauten entdecken. Verpassen Sie nicht den Claudiustunnel in der Ortschaft Case Incile, ein Wasserbauwerk, das im Auftrag des römischen Kaisers Claudius zwischen 41 und 52 n. Chr. errichtet wurde. Bis zur Eröffnung des Mont-Cenis-Eisenbahntunnels im Jahre 1871, der Frankreich und Italien verbindet, war dies der längste je gebaute Tunnel.

Pescina, Heimat von Kardinälen und Politikern

Pescina, Heimat von Kardinälen und Politikern

Die Route führt weiter in Richtung zweier Orte, die einst auch Franz von Assisi besuchte: San Benedetto dei Marsi und Pescina. In letzterem soll der Heilige auf wundersame Weise den Mann geheilt haben, der ihn beherbergte. Der Heilige Franziskus hielt sich vier Monate in Pescina auf. Während dieser Zeit begann er mit dem Bau der heute unter dem Namen Chiesa di Sant'Antonio da Padova bekannten Kirche. Bis heute erinnert ein Zeichen an die einstige Anwesenheit des Heiligen: In die rechte Säule des wertvollen romanisch-gotischen Portals ist ein Kreuz in den Stein gemeißelt.

In Pescina wurden auch zwei wichtige Persönlichkeiten geboren: Kardinal Jules Mazarin, Nachfolger von Kardinal Richelieu während der Regierungszeit Ludwigs XIV., sowie der Schriftsteller, Journalist und Politiker Ignazio Silone. Beiden ist ein Museum gewidmet – zwei Sehenswürdigkeiten, die auf jeden Fall einen Besuch lohnen.

Anversa degli Abruzzi, das Dorf von Escher

Anversa degli Abruzzi, das Dorf von Escher

Weiter geht's von Pescina nach Cocullo. Wenn Sie das Glück haben, den Ort am 1. Mai zu besuchen, können Sie das Volksfest Festa dei Serpari erleben: Schlangen schmücken die Statue des Heiligen Dominikus, der Menschen vor Schlangenbissen beschützen soll, die Gläubigen wiederum berühren die Statue, um ihre Ängste zu bekämpfen.

Nach Cocullo führt die Strecke weiter nach Anversa degli Abruzzi: Im Jahr 1929 besuchte der niederländische Künstler Maurits Cornelis Escher den Ort und fertigte eine große Lithografie des Ortsteils Castrovalva an. Ihm ist die letzte Kurve gewidmet, die Sie vor der Einfahrt in das Dorf bewältigen, der gleiche Straßenabschnitt, der in der Lithographie des niederländischen Graveurs dargestellt ist.

Rionero Sannitico, der Aufstieg von Girardengo

Rionero Sannitico, der Aufstieg von Girardengo

Nun liegt der anspruchsvollste Anstieg der gesamten Route vor Ihnen: Nach einer schnellen Abfahrt von Anversa nach Sulmona müssen Sie die 39 Kilometer bis Pescocostanzo bewältigen.

Die erste Etappe ist Pacentro auf 690 Metern über dem Meeresspiegel. Dies ist das Tor zum Majella-Nationalpark. Anschließend geht es über den Campo di Giove noch weiter hinauf. Entlang der Strecke Sulmona–Isernia sollten Sie auf jeden Fall an der Strecke der „Transiberiana d'Italia“ Station machen: Am Bahnhof Palena hält die dritthöchste Bahn Italiens. Seit 2011 ist der Bahnhof für den regulären Bahnverkehr geschlossen, jedoch wird er weiter von einer touristischen Linie genutzt, der Parkbahn „Ferrovia dei parchi“.

Die Fahrt führt nun nach Pescocostanzo, dem Dorf der Klöppelspitzen, auf 1.395 Metern Höhe. Sie durchqueren Roccaraso, eine Stadt, in der seit 1952 der Giro d'Italia Halt macht, bevor es anschließend bergab nach Castel di Sangro geht: Bewundern Sie im Ortsteil Roccacinquemiglia die Mauerreste des zerstörten Benediktinerklosters.

Sie haben es geschafft und die Ziellinie erreicht! Rionero Sannitico ist für Radsportfans ein legendärer Ort, denn hier beginnt der Anstieg zum Valico del Macerone. Die Legende besagt, dass Costante Girardengo hier während einer Etappe des Giro d'Italia 1921 auf den Hängen des Passes von seinem Fahrrad abstieg und ein Kreuz an den Straßenrand malte, mit den Worten: „Girardengo hält hier an!“

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