Street Art in Palermo
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Palermo war schon immer ein Kreuzungspunkt der Kulturen und ein fruchtbarer Ort für alle Formen der Kunst. Heute drückt sich seine zeitgenössischste Seele durch Street Art aus, die in den historischen Vierteln und Vororten zwischen Palästen, Märkten, Baustellen und Plätzen sichtbar ist.
Diese städtische Route begleitet den Besucher bei der Entdeckung der wichtigsten Wandgemälde der Stadt: Werke, die von Gerechtigkeit, Erinnerung, Integration und Wiedergeburt erzählen.
Von Albergheria bis Kalsa, von Ballarò bis Borgo Vecchio erzählt die Stadt ihre Geschichte durch heilige und weltliche Gesichter, Popfarben, poetische Schablonen und soziale Projekte. Palermo wird so zu einem Freilichtmuseum, in dem jede Wand eine Geschichte erzählt.
Albergheria und Ballarò: Heilige, Symbole und Markt
Abfahrt vom Stadtteil Albergheria, in der Nähe des Marktes von Ballarò. Hier treffen wir auf einige der ikonischsten Wandgemälde der Stadt: das „Viva Santa Rosalia“ von Igor Scalisi Palminteri, das „FIDES“ von Andrea Buglisi und die Gesichter von Franco Franchi und San Benedetto il Moro, dem schwarzen Schutzpatron von Palermo.
La Cala und Piazza Marina: Falcone, Borsellino und ziviles Gedächtnis
Im Bereich der Cala halten Sie vor dem berühmten Wandgemälde von Rosk & Loste mit den Gesichtern von Falcone und Borsellino, Symbolen des Kampfes gegen die Mafia.
Ein paar Schritte entfernt, auf der Piazza Marina, porträtiert Tvboy Falcone mit einer Sprühdose in einem Werk mit dem Titel „È tempo di andare avanti“ (Es ist Zeit, weiterzugehen).
Kalsa: Gesichter der Welt und barocke Träume
Die Kalsa ist ein pulsierendes und multikulturelles Viertel. Zwischen der Via dello Spasimo und der Piazza Magione können Sie Wandgemälde von Rosk & Loste, Camilla Falsini, Basik und Sten & Lex bewundern.
Von „Bakitha“ über die kindliche Figur Friedrichs II. bis hin zum „Traum von Papst Sergius I.“ wird hier über kulturellen Synkretismus, Kindheit und die Macht der Träume nachgedacht.
Molo Sant’Erasmo: Kunst und Migration
Im Hafen trifft man auf das Werk „Santo Erasmo“ von Scalisi Palminteri, dem Schutzpatron der Seeleute, der mit einer Rettungsweste dargestellt ist.
Das Wandgemälde ist eine klare Hommage an die Migranten, an das Meer als Ort der Hoffnung und des Schmerzes und an die erlösende Kraft der Aufnahme.