Übersicht
Sie erhebt sich auf einem Hügel in der Hauptstadt der Insel und birgt eine illustre Vergangenheit: Die Basilika von Bonaria, die wichtigste katholische Wallfahrtskirche ganz Sardiniens.
Bevor man das christliche Gotteshaus erreicht, steigt man eine sehr lange Treppe hinauf, die vom Hügel fast bis hinunter ans Meer führt, wo sich der Jachthafen von Cagliari, su Siccu, befindet. Der Legende nach wurde 1370 ein schweres Schiff unterhalb des Ufers unterhalb des Hügels von Bonaria von einem Sturm erfasst. An Bord befand sich eine Holzstatue der Madonna mit dem Kind auf dem Arm und einer Kerze in der Hand, deren Licht auf wundersame Weise brannte. Die Skulptur befindet sich auf dem Altar der kleinen Wallfahrtskirche, dem ersten sardischen Bauwerk gotisch-katalanischer Architektur, das sich neben der Basilika befindet und mit ihr durch einen Bogen verbunden ist.
Die Basilika mit Blick auf einen lichtdurchfluteten Platz ist der Jungfrau gewidmet und hat eine lange Baugeschichte hinter sich: Sie wurde 1704 begonnen, 1926 von PiusXI. geweiht, durch den Krieg beschädigt und mehrmals restauriert. Im Inneren können Sie in den zehn Kapellen und im Querschiff Gemälde, Statuen, Basreliefs und eine seltene Pfeifenorgel bewundern.
Neben der Basilika befindet sich der monumentale Friedhof, der wie eine Kunstgalerie unter freiem Himmel erscheint.