Pontechianale, eine verstreut liegende Gemeinde auf 1600 Höhenmetern, die letzte im Valle Varaita an der Grenze zu Frankreich.
Die Gemeinde besteht aus einigen Weilern und mehreren Siedlungen, die sich rund um den gleichnamigen See verteilen.
Im Mittelalter war dies die Besitzung der Bischöfe von Turin, dann ein Lehen der Herren von Pont. Ihre Geschichte war schon immer durch eine ständige Konfrontation mit den benachbarten französischen Territorien gekennzeichnet.
Als Sommer- und Winterurlaubsziel bietet der Ort Sportbegeisterten zahlreiche Aktivitäten im Freien.
Ein gut ausgestattetes Skigebiet belebt die Wintersaison mit 15 km Skipisten, Möglichkeiten zum Eisklettern, einem Sessellift, vier Skiliften sowie zahlreichen Routen für Ski- und Schneeschuhwanderungen.
Auch das Sommerangebot ist reichhaltig und vielfältig: Wandern, Radfahren, Mountainbiken und Reiten, außerdem Wassersportarten wie Windsurfen, Kitesurfen und Kanufahren sowie natürlich Sportfischen dank des großen künstlichen Sees.
Nicht zu unterschätzen sind die künstlerischen Zeugnisse einer geschichtsträchtigen Vergangenheit wie die kleine romanisch-gotische Kirche Sant'Antonio in Chianale, einem Weiler, der zu den „schönsten Dörfern Italiens“ zählt, mit ihrem prächtigen Glockengiebel und einem Freskenzyklus, der aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt.
12020 Pontechianale CN, Italia