Übersicht
Biella ist seit jeher für die Herstellung von Garnen und Wolle bekannt und hat Reisenden viel zu bieten: In den Straßen der Altstadt gibt es zahlreiche Kirchen und alte Residenzen, die von prestigeträchtigen Kulturstätten flankiert werden, die in den letzten zwei Jahrhunderten von der Unternehmerklasse der Stadt und noch früher von der lokalen Aristokratie in Auftrag gegeben wurden.
Biella (früher Bugella), das jahrhundertelang der Dynastie der Savoyer treu war, bewahrt die meisten seiner Sehenswürdigkeiten in den Stadtvierteln Piazzo und Piano: Ersteres ist der älteste und hügeligste Kern der Stadt und überragt das zweite, das sich erst in jüngerer Zeit an den Ufern des Wildbaches Cervo entwickelt hat.
Um die prächtige und glanzvolle Vergangenheit von Biella zu entdecken, muss man sich in die farbenfrohen, malerischen Gassen von Piazzo begeben, die auch mit der Standseilbahn von der Piazza Curiel aus erreichbar sind. Zum Einkaufen, für vorzügliche önogastronomische Entdeckungen und zeitgenössische Kunst hingegen sollten Sie sich in das Viertel Piano begeben, wo Sie sich zwischen dem MeBo Menabrea Botalla Museum, der Fondazione FILA Museum und der Cittadellarte – Fondazione Pistoletto verlieren können.
Seit viele lokale Fabriken unter den Auswirkungen der Deindustrialisierung gelitten haben, hat die Gemeinde Biella begonnen, mehr in die kulturellen und naturkundlichen Ressourcen der Region zu investieren.
Möglicherweise ist nicht allen bekannt, dass Biella und Umgebung auch ein Land des Wassers ist, ein Land, das mit dem Regenwasser aus den Alpen bewässert wird, das in die Kanäle, Wildbäche und Reisfelder fließt und Mühlen speist. Es ist ein Wasser, das 1.500 Meter unter der Erde entsteht, frei von Härte und ideal zum Waschen und Veredeln der kostbaren Stoffe ist, die die Stadt berühmt gemacht haben.
Als Krönung dieses Engagements gehört Biella
aufgrund seiner früheren und gegenwärtigen Rolle als Innovationszentrum für die Textilbranche seit 2019 zu Recht zu den UNESCO-Kreativstädten.