In dem Gebäude, in dem Gioacchino Rossini am 29. Februar 1792 das Licht der Welt erblickte, befindet sich auch eine Ausstellung, die aus zahlreichen Spenden entstanden ist. Dieses Gebäude, das in aufeinanderfolgenden Phasen zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert erbaut wurde, besteht aus vier Stockwerken und einem Keller. Der zentrale Kern der Sammlung stammt aus dem Nachlass des großen Pariser Sammlers Alphonse Hubert Martel, der um das Ende des 19. Jahrhunderts die Objekte der Sammlung schenkte. Das Museum wurde am 29. Februar 1904 eingerichtet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, zeitgleich mit der Erklärung des Gebäudes zum Nationaldenkmal. Es ist in zwei Hauptabschnitte unterteilt: das Erdgeschoss, das ganz den Rossini-Interpreten gewidmet ist, und das Obergeschoss, in dem die Drucke ausgestellt sind, die den Komponisten darstellen, darunter eine Zeichnung von Gustave Doré (1831-1883) aus dem Jahr 1869, die Rossini auf seinem Sterbebett zeigt.