Übersicht
In den sanften Hügeln des Hinterlandes von Macerata liegt das Dorf Appignano. Die ersten Siedlungen, aus denen das Dorf hervorging, gehen auf die Römerzeit zurück und sind noch immer von den charakteristischen Stadtmauern umgeben.
Die Geschichte von Appignano ist eng mit dem Handwerk verbunden. Ab 1500 wurde die Töpferkunst zu einem unverwechselbaren Element des Dorfes. Ursprünglich mit häuslichen Tätigkeiten und der Herstellung von Amphoren und Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens verbunden, hat sich die Kunst im Laufe der Jahrhunderte verfeinert und weiterentwickelt, so dass Werkstätten, die sich auf die künstlerische Verarbeitung von Keramik und Majolika spezialisiert haben, sowie Unternehmen entstanden sind. Als Beweis für den Wert, den die Töpferkunst hat, kann man in den Räumen des Rathauses die Sammlung von Terrakotta und Keramik besichtigen.
Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten gehören die Kirche der Schmerzensmutter, die mit dem Madonnenkult verbunden ist, die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers und das Kloster von Forano, das im 13. Jahrhundert erbaut wurde und in dem sich der heilige Franziskus lange Zeit aufgehalten haben soll.
Jeden Herbst findet in Appignano eine Veranstaltung statt, die den in der Region produzierten Hülsenfrüchten gewidmet ist, die nach der Tradition zubereitet und in den charakteristischen „Cocce“ serviert werden.
62010 Appignano MC, Italia