Übersicht
Der Name der Fußgängerzone – die nicht sehr lang ist und nicht nur nachts stark frequentiert, sondern auch tagsüber sehr belebt ist – ergibt sich aus der Ausrichtung der Straße von der alten Porta Comasina, die seit dem 19. Jahrhundert Porta Garibaldi heißt, in Richtung Brianza und Como. Das Tor und die Caselli, die heute als Showroom für Inneneinrichtung dienen, bilden den Rahmen für den Corso und bieten einen Vorgeschmack auf die trendige Atmosphäre im zentralsten Stadtteil Brera. Etwas weiter, am Anfang des Corso Garibaldi, ist die Doppelkirche der Incoronata ein Zeugnis des herzoglichen Mailands des 15. Jahrhunderts, während das im selben Block gelegene Anteo für das kinofreundliche Mailand steht. Am anderen Ende des Corso Como befinden sich die Wolkenkratzer von Porta Nuova mit dem Bahnhof, der wiederum Porta Garibaldi heißt.
Die frühere Transportachse ist heute eine Fußgängerzone mit zahlreichen Clubs, Restaurants und Geschäften. Kurz gesagt, es ist eine Straße, auf der jeder, der Mailand besucht, früher oder später spazieren geht, zu Abend isst oder – je nach Alter – tanzen geht. Alle Generationen werden zumindest bei der Fondazione Sozzani im Haus mit der Nummer 10 vorbeischauen.
Corso Como, Milano MI, Italia