Übersicht
Nicht weit vom Gianicolo entfernt, zwischen der Via Aurelia Antica und der Via Leone XIII, ist die Via Nicolò Piccolomini eine berühmte Straße, weil sie es ermöglicht, den „Cupolone“ von Michelangelo, wie die Römer ihn liebevoll nennen, aus einer idealen (und ungewöhnlichen) Perspektive zu bewundern, der ein Blick auf die römische Landschaft im Herzen von Rom vorausgeht. Dieser Anblick ist nicht nur faszinierend, sondern offenbart auch ein seltsames Spiel der optischen Täuschung, eine der vielen „großartigen Täuschungen“, die sich in der Ewigen Stadt verbergen. Wenn man in Richtung S. Pietro geht, scheint die Kuppel kleiner zu werden, anstatt größer zu erscheinen. Es ist eine Illusion, die auf die architektonischen Proportionen der Volumen zurückzuführen ist: Auf den ersten 50 Metern kann das Auge nur die Kuppel in ihrer ganzen Größe sehen, die von Gebäuden rechts und links eingerahmt wird. Wenn man weitergeht, beginnt das Auge, den Raum anders wahrzunehmen, den Hintergrund zu sehen und eine neue Wahrnehmung zu schaffen, die die Kuppel optisch zu entfernen scheint. Auch wenn das Geheimnis gelüftet ist, lohnt es sich, es persönlich zu sehen!
Via Nicolò Piccolomini, 00165 Roma RM, Italia