Übersicht
Etwa die Hälfte der Fläche des Staates Vatikanstadt, in seinem westlichen Teil, ist von gepflegten Gärten mit Befestigungsanlagen, Hainen, Wiesen, Kiosken, Denkmälern, Höhlen und Brunnen bedeckt. Es sind Gärten im italienischen Stil, die an vielen Stellen noch nach den ursprünglichen Entwürfen aus dem 16. Jahrhundert angelegt sind und mit Verwaltungsgebäuden und Gästehäusern gespickt sind. Sie säumen die Basilika und den Innenhof des Belvedere, während sie den Vatikanischen Hügel hinaufführen und einen Blick auf die Kuppel von Michelangelo bieten. Seit 1279 sind sie die Ruhestätte der Päpste. Besonders eindrucksvoll ist die Casina von Pius IV, ein Renaissance-Gebäude, das aus zwei Gebäuden mit reichen Verzierungen, Flachreliefs und Stuckarbeiten besteht.
Die Gärten können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die auf der Website der Vatikanischen Museen gebucht werden muss, zu Fuß oder mit einem offenen Bus.