Übersicht
Der zweite Teil des Namens geht auf einen historischen Fehler zurück. Nämlich die falsche Überzeugung, dass die Ruinen, auf denen sie in der frühchristlichen Zeit entstand, zum Tempel der Minerva Calcidica gehörten. Das Innere, das in den ursprünglichen gotischen Linien durch eine Restaurierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts wiederhergestellt wurde, besteht aus drei Schiffen mit Kreuzgewölbe, einem Querschiff und zwei Kapellen an den Seiten des Presbyteriums. Von großem künstlerischen und kulturellen Interesse ist die Carafa-Kapelle, die im rechten Querschiff errichtet und mit berühmten Fresken von Filippino Lippi (1488-93) geschmückt wurde. Ein wertvolles Zeugnis der römischen Malerei des späten 15. Jahrhunderts. Die Statue des auferstandenen Christus (1519-21) an der linken Säule des Presbyteriums ist hingegen ein Werk von Michelangelo.