Das Castello Nobili Vitelleschi: Die Geschichte des Dorfes Labro, das von einem belgischen Architekten gerettet wurde
Das Dorf Labro mit Blick auf das Valle Santa Reatina an der Grenze zu Umbrien ist ein Labyrinth aus Stein, das von der Burg Castello Nobili Vitelleschi überragt wird. Diese mittelalterliche Festung, die zunächst der Familie de' Nobili und dann in der Renaissance der Familie Vitelleschi gehörte, erzählt eine einzigartige Geschichte: die eines ganzen Dorfes, das dank eines visionären Sanierungsprojekts vor dem Verfall gerettet und wieder zum Leben erweckt wurde.
Die neuere Geschichte des Dorfes beginnt in den 1970er Jahren. Zu dieser Zeit verliebte sich der belgische Architekt Ivan Van Mossevelde in diesen fast geisterhaften Ort und beschloss, ihn Stück für Stück zu erwerben. Durch seine Maßnahmen, bei denen der lokale Kalkstein berücksichtigt wurde, wurde Labro zu einem Fallbeispiel.
Sehenswertes in der Burg und im Dorf
Die Burg selbst ist das Herzstück dieser Wiedergeburt, und ihre imposante Architektur mit dem Turm und den massiven Mauern prägt das Profil des Dorfes. Ein Spaziergang durch die gepflasterten Gassen und die Treppe hinauf zur Festung ist die beste Art, diese architektonische Sanierung zu bewundern. Jeder Stein hier scheint eine Geschichte zu erzählen.
Das Dorf Labro ist frei zugänglich. Die Burg ist in Privatbesitz, aber ihre Pracht kann bei einem Spaziergang durch die Straßen des Dorfes von außen bewundert werden.